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29-Jähriger hat viel Glück bei Messerstecherei

Stadtallendorf 29-Jähriger hat viel Glück bei Messerstecherei

Am Samstagabend attackierte ein 46-Jähriger einen Gastwirt, weil dieser ihn wegen des vermeintlichen Urinierens gegen eine Hauswand angesprochen haben soll.

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Am nächsten Tag war wieder alles friedlich: In der Wetzlarer Straße gab es am Samstagabend eine Messerstecherei und Übergriffe auf Polizisten.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. In der Wetzlarer Straße kam es am Samstag gegen 22.20 Uhr zu Tumulten. Ein 46 Jahre alter Stadtallendorfer stach einem Gastwirt von hinten in den Rücken. Die Polizei berichtet von Zeugenaussagen, die beschreiben, wie der Mann an einer Hauswand gestanden hat und allem Anschein nach uriniert habe. Der 29-Jährige sei daraufhin auf ihn zugegangen und habe ihn für sein Handeln kritisiert. Der 46-Jährige soll daraufhin ein Messer gezogen und den Gastwirt niedergestochen haben. „Der Mann hatte großes Glück.

Ein bisschen weiter daneben und der Stich wäre schlimmer ausgegangen“, schilderte ein Polizist und fügte am Sonntagmorgen hinzu: „Inzwischen wurde das Opfer wieder aus dem Krankenhaus entlassen.“ Nach der Messerstecherei kochten die Emotionen hoch, da im Außenbereich der Gaststätte rund 200 Gäste im Nachgang des Public Viewings den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft feierten und unter den Gästen nach Angaben der Polizei zahlreiche Freunde des Gastwirts waren. „Als die Kollegen an den Tatort kamen, lag der Beschuldigte bereits am Boden, weil er angegriffen worden war. Ob er nur gespielt hat oder nicht, muss noch geklärt werden“, berichtete der Polizist.

von Florian Lerchbacher

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