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2,5 Kilometer Film und ein leises Rattern

Kino 2,5 Kilometer Film und ein leises Rattern

Mit Toy Story 3 startete am Freitagnachmittag die zweite Aufführungssaison des „Kommunalen Kinos“ in der Stadthalle. Dort wird es bis April 2011 wieder viele Filmhighlights zu sehen geben.

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Während einer kurzen Pause wechselt Paul-Rainer Wicke die Filmspulen.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Im kleinen Saal der Stadthalle ist es dunkel. Dicke Vorhänge halten das Licht außerhalb des Raums. Bewegungslos, den Blick fest nach vorne gerichtet, sitzen die Kinder, aber auch einige Erwachsene, auf ihren Stühlen.

Manchmal, ohne den Blick von der riesigen Leinwand zu nehmen, wandert die Hand der Kinder gedankenlos in Richtung Popcornbecher. Dass schon eine Menge Popcorn auf dem Boden gelandet ist, erscheint nebensächlich. Die Handlung auf der Leinwand verlangt die ganze Aufmerksamkeit des Publikums.

Im Kinderzimmer von Andy hat Spielzeug-Cowboy Woody das Sagen – mit ihm und den anderen Spielzeugen fiebern die Zuschauer des Films „Toy Story 3“ mit. Jeden letzten Freitag im Monat (außer im Dezember) verwandelt sich der kleine Saal der Stadthalle in einen Kinosaal.

Eine Leinwand mit einer Größe von acht mal sechs Metern, dominiert den Raum. Am Filmvorführgerät, das leise rattert, steht Paul-Rainer Wicke von der Firma Cine-Max GmbH. Er liefert die nötige Technik für die Aufführung. Er reist durch ganz Hessen und bringt das Kinoerlebnis in Städte, in denen es kein Kino mehr gibt.

Stadthallenmanager Berthold Littich und Christoph Grimmel sorgen im Foyer für einen reibungslosen Ablauf und mit Popcorn und Getränken für die Bewirtung der Gäste. „Das erste Versuchsjahr des „Kommunalen Kinos“ war erfolgreich, deshalb gibt es in diesem Jahr auch eine Fortsetzung“, erklärt Littich.

von Karin Waldhüter

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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