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1303 Stunden Einsatz für die Mitbürger

Feuerwehr 1303 Stunden Einsatz für die Mitbürger

138 Feuerwehrmänner und 20 Feuerwehrfrauen opferten im vergangenen Jahr während 41 Einsätzen 1303 Stunden ihrer Zeit, um die Sicherheit ihrer Mitmenschen zu gewährleisten.

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Kollektive Freude herrschte bei den Geehrten, den Beförderten und den Offiziellen.

Quelle: Alfons Wieber

Neustadt. Leistung und Einsatzbereitschaft wird auch bei der Feuerwehr belohnt: Erstmalig erhielten am Samstagabend während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Neustädter Feuerwehren im Speckswinkeler Zollhof 27 Feuerwehrfrauen und -männer für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement eine finanzielle Anerkennungsprämie des Landes. Insgesamt gingen 7400 Euro an die Brandschützer – der entsprechende Scheck richtet sich nach der Dauer des Dienstes in den Einsatzabteilungen (für 10 Jahre gibt es 100 Euro, für 20 Jahre 200 Euro, für 30 Jahre 500 Euro und für 40 Jahre 1000 Euro).

Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Groll festgestellt, dass die ehrenamtliche und in der Regel unentgeltliche Arbeit der Feuerwehren mit rund 95 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung einen sehr hohen Vertrauensvorschuss genieße.

Stadtbrandinspektor Erhard Wölk erinnerte an das „einsatzreiche Jahr 2011“ der insgesamt 20 Feuerwehrfrauen und 138 Feuerwehrmänner in den Wehren der Kernstadt, von Mengsberg, Momberg und Speckswinkel. Vor allem beim Hochwassereinsatz unmittelbar im Anschluss an das Neustadt-Treffen im September hätten alle Neustädter Feuerwehrleute bis an ihre Leistungsgrenze gehen müssen. „Solche Einsatzlagen machen aber auch mehr als deutlich, dass in jedem Ort eine freiwillige Feuerwehr gebraucht wird. Trotzdem sind auch wir ab einem bestimmten Umfang des Schadensausmaßes mit unserem Latein am Ende“, erklärte Wölk.

Besonders freute den Stadtbrandinspektor, dass es bei den Einsätzen zu keinen Personenschäden unter den Feuerwehrleuten gekommen sei. Stolz zeigte er sich, als er an den Gewinn des Hessenmeistertitels durch die Momberger Feuerwehr erinnerte.

Die Kameraden absolvierten außerdem 15 Lehrgänge auf Kreisebene. Des Weiteren hob Wölk die Kameraden um Frank Bielert hervor, die viele Kinder in der Brandschutzfrüherziehung unterrichtet hatten.

Bürgermeister Groll kündigte an, dass im Haushalt 2012 und in den drei folgenden Jahren jeweils 5000 Euro für Extra-Anschaffungen bereitgestellt würden. Sorge bereitet dem Stadtoberhaupt die Finanzierung des Digitalfunks, der Ende des Jahres eingeführt werden soll und den Haushalt mit rund 100000 Euro belastet: „Ob diese neue Technik wirklich der Stein der Weisen ist, ist mehr als fraglich“, kommentierte er.

von Alfons Wieber

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