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1,2 Millionen Euro in der Erde vergraben

Stadtallendorf 1,2 Millionen Euro in der Erde vergraben

Innerhalb mehrerer Jahren entstand in der Stadtallendorfer Kernstadt eine neue Tiefzonen-Wasserleitung. Das Millionenprojekt sichert die Wasserversorgung in Teilen der Stadt langfristig.

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Bei einem Rundgang gewährte Oliver Vollmers den Teilnehmern einen Blick in einen Entleerungsschacht.

Quelle: Waldhüter

Stadtallendorf. In der Kernstadt von Stadtallendorf wird das vom Wasserwerk des Zweckverbandes Mittelhessische Wasserwerke gewonnene und aufbereitete Trinkwasser in das Versorgungsnetz südlich der Main-Weser-Bahn, die sogenannte Tiefzone gepumpt.

Dort steht es für die Versorgung der Haushalte, des Gewerbes und der Industrie sowie der Löschwasserversorgung zur Verfügung.

Mit rund drei Kilometer Länge wurde nun die neue Tiefzonen- Leitung aus hochbelastbaren duktilen Gussrohren fertiggestellt. Kosten von insgesamt 1,2 Millionen Euro, verteilt auf drei Bauabschnitte, mussten die Stadtwerke bewältigen.

Die alte Transportleitung mit unbekannter Leitungstrasse, stammte noch aus dem Jahr 1938 und war bombensicher in bis zu fünf Meter Tiefe verlegt. Zudem war die Leitung überdimensioniert und teilweise marode. Rohrbrüche sorgten immer wieder für hohe Kosten.

In der Niederkleiner Straße begannen im Jahre 2007 die Arbeiten an der neuen Tiefzonenleitung. Sie führt durch den Elzerain, an der Südschule vorbei und endet am Tiefzonenbehälter in der General-Nehring-Straße. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt, mit einer Länge von 950 Meter, dauerten von Juli bis Dezember 2008.

„Es ist geschafft! Ein Großprojekt der Wasserversorgung ist fertiggestellt“, freute sich Giselher Pontow, Betriebsleiter der Stadtwerke Stadtallendorf, beim Einweihungstermin. Er fand an der Hessen-Kaserne, am Tiefzonenbehälter, statt.

Pontow lud zu einer Besichtigung der 970 Meter langen Leitungstrasse des dritten Bauabschnitts entlang der Panzerstraße ein. Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt begannen im Frühjahr. „Dieser Abschnitt war der komplizierteste“, stellte Pontow fest.

von Karin Waldhüter

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