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Nordkreis Wollmarer Züchter liegen knapp vorn
Landkreis Nordkreis Wollmarer Züchter liegen knapp vorn
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18:02 03.12.2013
Dieses Kaninchen der Rasse Zwergwidder weiß Blauauge von Karl-Heinz Schalk vom Verein H 540 Burgholz errang 97,5 Punkte und wurde als bester Rammler der Schau ausgezeichnet. Quelle: Manfred Schubert
Wetter

Am Wochenende fand in der Stadthalle in Wetter die 64. Kreisverbandsschau der Rassekaninchenzüchter des Kreisverbandes (KV) Marburg statt, bei der 26 Züchter aus neun Vereinen fünf Preisrichtern 152 Tiere und 37 Zuchtgruppen vorstellten. Zugleich ließen in der 46. Kreisverbands-Jugendschau sieben Jungzüchter 43 Tiere und zehn Zuchtgruppen bewerten. An der angeschlossenen 26. Allgemeinen Alttierschau mit 88 Tieren und 22 Zuchtgruppen von zwölf Züchtern beteiligten sich auch fünf Vereine aus dem Landesverband Kurhessen.

Die Juroren vergaben für Gewicht, Körperform, Fell, Rassemerkmale wie Zeichnung und Farbe sowie Pflegezustand eines Tieres maximal 100 Punkte. Ab 378 Punkten für eine aus vier Tieren bestehende Zuchtgruppe wurde ein Kreismeistertitel zuerkannt, ab 376 Punkten bei zwei und mehr Zuchtgruppen und bei den Jugendlichen. Insgesamt 24 Kreismeistertitel, einer mehr als im Vorjahr, und fünf Kreisjugendmeistertitel wurden vergeben, wobei die niedrigste Bewertung 380 Punkte betrug.

Bei der Eröffnung am Samstagnachmittag vor etwa 40 Gästen hob Bürgermeister Kai-Uwe Spanka die vom Kaninchenzuchtverein Wetter jährlich ausgerichteten Ausstellungen als viel beachtete Beiträge zum kulturellen Leben hervor. „Die Aufsichtsstellen verlangen immer, an den freiwilligen Leistungen zu sparen. Aber wenn die Kommunen alles zurückschrauben, dann ist unser kulturelles Leben am Boden. Wir haben nicht nur die Verpflichtung, für Wasser und Energie zu sorgen, sondern auch für Kinder, Jugend und Vereine“, betonte er.

Der Kreisverbandsvorsitzende Helmut Rieß überreichte dem Landrat und Schirmherrn der Schau, Robert Fischbach, zu dessen letztem offiziellen Besuch ein Abschiedsgeschenk und betonte, er sei auch privat herzlich willkommen. Fischbach habe stets viel Verständnis für die Kaninchenzüchter gehabt, dafür dankte Rieß ihm.

Fischbach betonte er schätze insbesondere die gute Jugendarbeit: „Ein Kaninchen ist eine lebendige Kreatur, keine Maschine mit einem Aus-Schalter. Mit der Übernahme von Verantwortung dafür lernen junge Leute sehr viel fürs ganze Leben.“ Als vorbildlich bezeichnete er, dass Wetter die Stadthalle immer für die Schau zur Verfügung stelle. Fischbach überreichte die vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen verliehene Preismünze in Bronze für die beste Zuchtgruppe an Karl-Heinz Schalk vom Verein H 540 Burgholz (Zwergwidder weiß Blauauge, 387 Punkte), der auch den besten Rammler der Schau stellte (97,5 Punkte), und eröffnete die Ausstellung.

Markus Wagner, H 525 Wollmar, gewann wie im Vorjahr den Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten (Hermelin Rotauge, 386,5 Punkte). Auch Heinrich Schmidt aus Wollmar wiederholte seinen Erfolg und stellte erneut das beste weibliche Tier der Schau (Helle Großsilber, 97 Punkte).

Besondere Beachtung fand die Kaninhop-Vorführung des Kaninchenzuchtvereins Niederweimar im Foyer der Stadthalle. Bei dieser in Deutschland relativ neuen Sportart, die vor mehr als 30 Jahren in Schweden entstand, springen die Kaninchen, begleitet von ihren Besitzern, über eine Hindernisbahn. Mehrere Jugendliche der Kaninhop-Gruppe waren mit dabei. Koordinatorin Laura Schneider zeigte mit Löwenwidder Lou einen echten „Profi“. Mit ihm hatte sie im Sommer den 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegt. Zum Training alle 14 Tage sind Interessenten willkommen, das nächste ist am 8. Dezember von 10 bis 13 Uhr im Vereinsheim in Niederweimar.

von Manfred Schubert

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