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Wollenbergschüler lernen durch Fühlen

Kooperationsprojekt Wollenbergschüler lernen durch Fühlen

In einem Kooperationsprojekt zwischen der Wollenbergschule und der Marburger Universität entwickelten 31 Studierende eine naturwissenschaftliche Unterrichtsreihe mit dem Titel „Winter find´ ich cool“.

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Unter der Anleitung von Florian Eckert hielten die Kinder ihre Hände in Wasser verschiedener Temperatur und machten erstaunliche Erfahrungen.

Quelle: Heiko Krause

Wetter. Bei einem Projekttag hatten nun 160 Schülerinnen und Schüler in Wetter die Gelegenheit, sieben Stationen als „Lern-Event“ kennenzulernen.

Sabine Matzen, die das Seminar für die Lehramtsstudenten leitet, betonte, es sei ihr wichtig gewesen, dass die angehenden Lehrer Praxisnähe durch direkte Beteiligung an einem realen Schulprojekt erhalten könnten. Die Zusammenarbeit mit der Wollenbergschule, die im Übrigen vorbildlich funktioniert habe, hätte sich insofern angeboten, als sie dort selbst mit einer halben Stelle unterrichte. 

In den Jahrgangsstufen fünf und sechs würden die Kinder in den Fächern Physik, Chemie und Biologie als „integrierte Naturwissenschaften“ gemeinsam unterrichtet. Geplant sei, die von den Studierenden erarbeiteten Unterrichtsreihe in der fünften Klasse in den kommenden Jahren fortlaufend fortzuführen.

Der Projekttag sei im Unterricht gut vorbereitet worden, so Matzen. In Zusammenarbeit mit der Burgwaldschule würden auch Kinder der dortigen vierten Klasse teilnehmen und Kollegin Kathrin Hoffmann habe die Schülerinnen und Schüler gut eingestimmt. Ebenfalls beteiligt waren Förderschulkinder der Grundstufe aus Goßfelden.

Sieben aus dem Gesamtkonzept ausgesuchte Themenstationen des Experimentierpfades galt es zu durchlaufen.

Laut Matzen ist es immer wichtig, dass die Kinder praktisch mitarbeiten könnten. Und das konnten sie angeleitet von den Studierenden bei einer Vielzahl von Experimenten. Da wurden Fruchteis hergestellt oder an der Station „Wasser fetzt!“ ganz andere Erfahrungen mit Temperaturen des feuchten Elements gemacht, als man das vorher so gedacht hatte.

von Heiko Krause

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