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Wo Alt und Jung zusammenfinden

Generationentreff Wo Alt und Jung zusammenfinden

Dem zwanglosen Austausch von jungen und alten Menschen in Gesprächen, bei gemeinsamen Aktionen und Kursen soll der Generationentreff auf Krafts Hof dienen, der am Freitag mit einer Feierstunde eröffnet wurde.

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Viele Besucher wollten den neuen Generationentreff auf Krafts Hof in Sterzhausen am Eröffnungstag kennen lernen.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen . Etwa 90 Menschen kamen am Freitag in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche, um der Einweihung beizuwohnen (die OP berichtete). Es sei ein „weiterer Meilenstein der Altenhilfearbeit“, sagte Ernst Boltner, Leiter der Altenhilfe beim St. Elisabeth-Verein Marburg. Der Generationentreff soll als Baustein der kommunalen Altenhilfeplanung der Stärkung sozialer Netzwerke in Lahntal dienen. Bürgermeister Manfred Apell erklärte, eigentlich sei die Eröffnung nichts als die Fortsetzung einer vor Jahren begonnenen Entwicklung in der Gemeinde. Dabei gehe es nicht nur um Pflegesicherheit vor Ort, sondern auch, der immer größer werdenden Gruppe von Menschen ab 55 Jahren Aktivitäten und Möglichkeiten, sich zu engagieren, zu bieten.

Rüdiger Rohe vom Vorstand des St. Elisabeth Vereins sagte, nicht alles, was Menschen brauchen, lasse sich bezahlen, beispielsweise Beziehungen. Der Treffpunkt sei so angelegt, dass die Menschen ihr Eigenes einbringen könnten, um so Gemeinschaft zu bilden. Die Angebote in dem Generationentreff werden ausschließlich ehrenamtlich erbracht. Die Konzeption wurde unter Moderation von Dr. Theresia Jacobi in Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Ortrud Lauer, und gemeinsam mit Bürgern in Arbeitsgruppen des Bündnisses für Familien entwickelt. Ursula Schüssler-Schneider von der Freiwilligenagentur Marburg wird in Kooperation mit Lauer die Arbeit im Generationentreff organisieren und begleiten.

Finanziert wird dies für ein Jahr vom Landkreis über das so genannte Leuchtturmprojekt „Freiwillige im Landkreis – Spuren hinterlassen. Mit dabei sind bereits ein Dutzend freiwilliger Helfer, die schon bei der Konzepterstellung und der Vorbereitung der Eröffnungsfeier halfen. 204.000 Euro hat der Umbau des ehemaligen Wohnhauses des in eine Altenpflegeeinrichtung umfunktionierten Anwesens „Krafts Hof“ gekostet. Finanziert wurde es durch eine 50-prozentige Förderung des Hessische Familienministeriums, einen Zuschuss von 70.000 Euro der Stiftung Deutsches Hilfswerk und Eigenmittel des St. Elisabeth-Vereins.

von Manfred Schubert

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