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Witteck: „Geld für die, die nicht weglaufen“

Sterzhausen Witteck: „Geld für die, die nicht weglaufen“

Der neue Regierungspräsident Dr. Lars Witteck übergab der Gemeinde Lahntal am Donnerstagabend einen Bewilligungsbescheid über 397 000 Euro für das neue Feuerwehrgerätehaus in Goßfelden.

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Regierungspräsident Lars Witteck (links) kam mit dem Bewilligungsbescheid für das neue Feuerwehrgerätehaus in Goßfelden in die Lahntaler Gemeindeverwaltung. Über 397 000 Euro freuen sich Gemeindebrandinspektor Walter Becker (Zweiter von rechts), sein Stellvertreter Thomas Rösser und Bürgermeister Manfred Apell (rechts).

Quelle: Michael Agricola

Sterzhausen. Witteck war sich bei seinem Antrittsbesuch in der Gemeinde der Rolle als willkommener Geldbote durchaus bewusst: „Der Onkel, der was mitbringt, ist immer beliebter als die Tante, die Klavier spielen kann“, sagte er schmunzelnd.

Witteck brachte zugleich zum Ausdruck, dass es ihm eine große Freude sei, gerade für diesen Zweck Geld vom Land überreichen zu können – weil es zeige, „wo die Kommune auch in Zeiten leerer Kassen ihre Prioritäten setze, nämlich im Ehrenamt und besonders bei der Feuerwehr“. Deren Einsatz gehe über das „Normale“ ja hinaus: „Sie setzen sich freiwillig ein, wo das Leben, die Gesundheit oder das Eigentum anderer in Gefahr ist. Die Feuerwehr gehört zu denen, die nicht weglaufen.“

Bürgermeister Manfred Apell bedankte sich für die Unterstützung durch das Land Hessen und wies darauf hin, dass es für eine kleine Gemeinde ein riesiges Vorhaben sei, ein solch großes Bauvorhaben – auch ohne Mittel aus den Konjunkturprogrammen – zu stemmen. Erstmals im Landkreis würden dabei drei Ortsteilwehren mit ihren 55 Aktiven und zwei Jugendfeuerwehrgruppen mit 23 Mitgliedern unter ein gemeinsames Dach gebracht.

von Michael Agricola

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