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„Wir geben kein Mandat zurück“

Wetter „Wir geben kein Mandat zurück“

Die Mitgliedschaft im Ortsverband Wetter der Linken ist für Rüdiger Draheim Geschichte. Die Vorwürfe aus dem Verband prallen an ihm komplett ab.

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Anna Hofmann setzt auf Gespräche in Wetter.

Quelle: Archivfoto

Wetter. „Nein, mit den Vorwürfen aus dem Ortsverband (die OP berichtete) setzte ich mich in keiner Weise auseinander“, sagt Rüdiger Draheim auf erneute OP-Anfrage. Mehr gebe es für ihn diesbezüglich nicht zu sagen.

Indessen meldete sich die Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion der Linken, Anna Hofmann öffentlich zu Wort. Sie stellt heraus, dass sich die Kreistagsfraktion von „voreiligen Forderungen nach Mandatsniederlegungen der beiden Stadtverordneten der Linken in Wetter distanziert“.

Hofmann weiter: „Für mich ist das letzte Wort in Wetter noch nicht gesprochen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man von Seiten der Kreistagsfraktion weiter mit den beiden Stadtverordneten, eventuell als linke offene Bündnisliste zusammenarbeitet oder einen Kompromiss erreicht, indem zum Beispiel Platz 2 einem anderen Ortsverbandsmitglied aus der Partei die Linke gegeben wird.“

Die Stadt Wetter ist für sie nicht irgendein Fleck auf der Landkarte. Wetter ist bei der letzten Kommunalwahl im März „zu einer kleinen linken Hochburg“ geworden. Dies führt sie übrigens auch auf den engagierten Wahlkampf zurück, an dem sich sowohl Rüdiger Draheim, Monika Forneck als auch der gesamte Ortsverband mit dem Ortsverbandsvorsitzenden Gerd Krieg beteiligt haben.

Hofmann zeigt sich zuversichtlich, dass eine Basis gefunden wird, Deshalb sagt sie „Wichtig ist, dass es weiter politische linke Arbeit im Wetteraner Stadtparlament gibt und Anträge zu Sozialthemen, wie zum Beispiel die Einführung eines Sozialpasses (freie Bus- und Bahnnutzung für SGB-II-Empfänger)/Befreiung beziehungsweise soziale Staffelung von Kita-Gebühren, gestellt werden.

von Götz Schaub

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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