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Wettersche Lache soll neu belebt werden

Stadtparlaments Wetter Wettersche Lache soll neu belebt werden

Der Ausschuss für Bau und Umwelt des Stadtparlaments Wetter beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit dem Entwurf zum Landschaftsplan der Stadt.

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Der Biologe Dr. Gerriet Fokuhl stellte dem Ausschuss für Bau und Umwelt den Entwurf für den Landschaftsplan der Stadt Wetter vor.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Die übersichtliche Präsentation des Biologen Dr. Gerriet Fokuhl kam gut an, allerdings wurde kritisiert, dass nur die Fraktionsvorsitzenden den 250-seitigen Landschaftsplan und diesen nur in elektronischer Form auf CD erhielten.

Einstimmig wurde beschlossen, dass alle Bauausschussmitglieder den Plan in schriftlicher Form erhalten und die zugehörigen Karten in Originalgröße im Zuge des folgenden Beteiligungsverfahrens im Rathaus zugänglich ausgehängt werden sollen. Zudem wurde der Vorschlag Volker Drothlers (CDU) aufgegriffen, der unter Hinweis auf Stuttgart 21 eine Bürgerversammlung nach Offenlegung des Landschaftsplans anregte.

Neben Zustandsbeschreibungen beispielsweise der Oberflächengewässer und Biotopbewertungen zeigt der Plan Nutzungskonflikte auf und macht Vorschläge für Entwicklungen. So stieß beispielsweise der Vorschlag zur Wiederbelebung der Wetterschen Lache, um sie für Vögel attraktiv zu machen, auf Zustimmung.

Zum Abschluss der Sitzung wurde über die Pläne zur Sanierung des Hallenbadbeckens diskutiert. Drothler und Klaus Gerber von den Grünen fragten, ob Folienauskleidungen nicht doch erheblich günstiger kämen, als bei der Vorstellung dieser Alternativen zu einer Edelstahlauskleidung gesagt worden war. Der Magistrat solle Kostenvoranschläge einholen.

Rein rechnerisch, meinte Gerber, müsse man das Bad, das in den vergangenen sieben Jahren 3,2 Millionen Euro an laufenden Kosten verursachte, bei einem Haushaltsdefizit von 1,5 bis 1,8 Millionen Euro zumachen. „Es wird nicht nur von Wetteranern genutzt, wir müssen versuchen, die anderen Nordkreisgemeinden ins Boot zu holen“, meinte er. Drothler bezeichnete das Bad als für Wetter und den Nordkreis unverzichtbare Infrastruktur.

von Manfred Schubert

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