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Wetter macht Wetter zu schaffen

Nikolausmarkt Wetter macht Wetter zu schaffen

Der Gewerbeverein Wetter tat alles, damit sich die Händler und Gäste auf dem Markt wohlfühlten, allein das Wetter wollte Samstag nicht mitspielen, am Sonntag ging es dann viel lebhafter zu.

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Ein schöner Markt wartet auf seine Besucher. Dieses Bild bot sich am Samstagnachmittag den Ausstellern auf dem Klosterberg.

Quelle: Freya Altmüller

Wetter. „Tot, töter, am tötesten“ ist der erste Kommentar der Ausstellerin Claudia Arnold aus Löhlbach. „Der Regen macht alles zunichte“, bedauert sie. Der Nikolausmarkt auf dem Klosterberg hinter der Stiftskirche in Wetter ist leer, die Besucher kann man fast an zwei Händen abzählen. Dennoch wirkt die 42-Jährige optimistisch. Sie lobt den Gewerbeverein Wetter: „Die haben sich wirklich Mühe gegeben, Strom und die Hütten waren schon da, darum habe ich mich nicht kümmern müssen.“

Arnold lobt auch, dass der Markt auf einem (größeren) Platz ist. Aber genau das ist Teil des Problems. Während es auf anderen Märkten, die sich auf engem Raum befinden, schnell gemütlich voll wird, bleibt es am Samstag auf dem Nikolausmarkt gähnend leer. Selbst nach dem Adventskonzert in der Stiftskirche, als die Massen, die drinnen fast alle Plätze besetzt haben, hinausgeströmt sind, bilden sich nur vor einigen Ständen kleine Menschentrauben.

Ute Pfeiffer vom Gewerbeverein Wetter, der den Nikolausmarkt veranstaltet, ist ratlos. Sie möchte an ihre Mitbürger appellieren: „Hey Leute, steht doch mal auf, unterstützt doch mal eure eigene Stadt. Ja, es ist schlechtes Wetter, aber wir sind auch hier.“ Die letzten Jahre gab es einen Nikolaus, den die Kinder aus dem Wald abgeholt haben und der Süßigkeiten verteilt hat. „Jetzt gibt es das nicht mehr, die Aktion hat letztes Jahr nicht mehr so einen Zuspruch gefunden.“ Drei der Häuschen sind gespenstisch leer geblieben, auch die innen dekorierten Tannenzweige können die Nacktheit nicht überdecken. „Da haben sich Stände angemeldet und dann kommt keiner“, ärgert sich Pfeiffer.

von Freya Altmüller

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