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Wetter Vokal erhält Bläserunterstützung

Benefizkonzert Wetter Vokal erhält Bläserunterstützung

80 Minuten vielstimmig-harmonisch vorgetragene, sanfte, bewegende und fröhliche Lieder und Bläserstücke verbreitetenam Samstag klangvolle Feststimmung beimWeihnachtskonzert von „Wetter Vokal“.

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„Wetter Vokal“ sang unter Leitung von Wolfgang Weiß bekannte und weniger bekannte Lieder zur Weihnachtszeit.Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Am Ende erhoben sich die etwa 240 Zuhörer und applaudierten den Musikern begeistert im Stehen. Ihre Qualitäten hatten die neun Sängerinnen und drei Sänger unter Leitung von Wolfgang Weiß erst kürzlich beim Nikolauskonzert in der Stiftskirche unter Beweis gestellt. Beim eigenen Konzert in der katholischen Kirche St. Bonifatius nutzten sie zusätzlich die Möglichkeit, unterschiedliche Klangwirkungen von verschiedenen Standorten aus zu erzielen.

So ließ „Wetter Vokal“ zu Beginn das fröhliche „Ding Dong! Merrily on high“ von der Orgelempore aus über den Köpfen erschallen. Und bei „Maria durch ein Dornwald ging“ schritten die Männer von links, vier der Sängerinnen durch den Mittelgang und fünf von der rechten Seite nach vorne, singend und mit Kerzen in den Händen.

Der Frankfurter Kirchenmusiker und Gesangspädagoge Wolfgang Weiß hatte bekannte und weniger bekannte Lieder zur Weihnachtszeit ausgewählt, die das Ensemble unter seiner Leitung gut zur Geltung brachte. Gängige Stücke erschienen durch ungewöhnliche Fassungen oder Arrangements in neuem Licht. Sehr stimmungs- und effektvoll beispielsweise das, wieder von der Empore aus gesungene, Stück „Night of silence“ von Daniel Kantor, zu dem gleichzeitig auf Deutsch „Stille Nacht“ erklang.

Bariton Wolfgang Weiß, der auch Lied- und Oratoriensänger ist, präsentierte als Solist den aus der Zeit Karls des Großen stammenden Gregorianischen Choral „Puer natus est“ (Ein Junge ist geboren).

Die Stadtkapelle Wetter bereicherte das Konzert mit festlichen Bläserklängen von drei Ensembles unter Leitung von Martin Osterkamp. Unter anderem spielte ein Septett Gustav Holsts „Jupiter Hymn“, ein Brassquintett den „Jingle Bell Rock“ sowie ein Oktett mit mehreren Nachwuchsbläsern den Siegesmarsch aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“.

Beim Schlussstück, einer Mischung aus „O du fröhliche“ und „Gloria in excelsis Deo“, sangen die Zuhörer ab der zweiten Strophe mit. Vier Bläser und Weiß an der Orgel begleiteten dies. Um eine Zugabe kam „Wetter Vokal“ nicht herum und wünschte „Fröhliche Weihnacht überall“.

Daran, dass viele Menschen in diesen Tagen nicht sehr glücklich sind, erinnerte Sprecher Oliver Ebert. Daher sollen die Spenden, die er die Zuhörer nach dem Ende zu geben bat, den Opfern des Taifuns auf den Philippinen zugute kommen. Dafür gab es spontanen Applaus. „Mit diesem Konzert wollen wir ein wenig Hoffnung für diese Menschen säen“, sagte er.

von Manfred Schubert

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