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Viel Spaß mit Familie Schnacks

Caldern Viel Spaß mit Familie Schnacks

Mit dem Stück „Die ideale Familie“ knüpfte Hartmut Kamm an sein vor sechs Jahren aufgeführtes Stück „Die Anzeige“ an.

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„Die ideale Familie“: Große Aufregung herrscht bei der Familie Schnacks, als das Filmteam zu Besuch kommt.

Quelle: Elvira Rübeling

Caldern. Kamm übertraf im vollbesetzten Bürgerhaus in Caldern alle Erwartungen mit der Geschichte über eine typisch ländliche – unterstrichen durch das „Caldener Platt“ sehr sehr komisch dargestellte – Familie. Ob es nach der Generalprobe, die am Nachmittag insbesondere für die Kinder stattfand, und der erfolgreichen Uraufführung am Abend in Zukunft eine weitere Fortsetzung der Geschichte geben wird, ließ der Autor leider noch offen.

Jedenfalls reizten beispielsweise die Figuren der Familienmitglieder Mutter Maruschka (Thorsten Becker), Vater Hagen (Markus Kilian), Tochter Lise (Timo Felgenhauer) und Sohn Joggel Schnacks (Carsten Kamm) mit Opa Hugo (Autor, Hartmut Kamm) von Anfang bis Ende sämtliche Lachmuskeln der Besucher. Gerade diese Familie war nämlich von Bürgermeister Manni Mappe (Heinz Felgenhauer) dazu auserwählt worden, einem angereisten Fernsehteam (Bernd und Matthias Felgenhauer, Karola Ochs) eine ideale Familie für Filmaufnahmen zu präsentieren.

Sich von der allerbesten Seite zeigen zu wollen geht, man ahnt es bereits, für alle Beteiligten leider schief, zumal der tattrige Lustgreis Opa Hugo und die neugierigen Nachbarn die Szenerie immer wieder stören und auch noch just in dem Moment, als das Filmteam vor Ort ist, eine Kuh kalbt.

Das Stück, an das in Folgen jederzeit wieder angeknüpft werden könnte, haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Männergesangvereins für die erste und neue Veranstaltung „Wintervergnügen“ auf die Bühne gebracht. Sie soll als Ersatz für die Familienabende in Caldern dienen.

Mehr als 200 Besucher kamen am Samstagabend zu der gemeinsamen Veranstaltung der beiden Vereine. Eine Tombola mit Preisen ortsansässiger Firmen und die Bewirtung des Teams der Gaststätte „Lahnbrücke“ in Caldern sorgten dafür, dass die Veranstaltung erst gegen 4 Uhr am frühen Sonntagmorgen endete.

von Elvira Rübeling

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