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Verwaltungschef setzt auf dritte Amtszeit

Bürgermeisterwahl in Cölbe Verwaltungschef setzt auf dritte Amtszeit

Die Bewerbungsfrist ist am Donnerstag um 18 Uhr abgelaufen. Wie schon vor sechs Jahren werden sich die Cölber Bürger nicht zwischen Kandidaten, sondern nur für oder gegen Volker Carle entscheiden müssen.

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Volker Carle im Jahr 2006. Schon damals war er nach seiner ersten Amtszeit Alleinkandidat in Cölbe.

Quelle: Archiv

Cölbe. Es zeichnete sich schon ab, dass der parteilose Amtsinhaber Volker Carle nach 2006 auch jetzt wieder alleiniger Bürgermeister-Kandidat in Cölbe werden würde. Allein die SPD machte es noch ein bisschen spannend, ließ sich nicht in die allerletzte Karte schauen.

Gestern sagte SPD-Fraktionschef Wolfgang Tichelmann gegenüber der OP: „Wir haben uns entschieden, keinen eigenen Kandidaten zu benennen. Wir setzen weiterhin auf ein gutes Miteinander mit den Parteien im Parlament und mit dem Bürgermeister.“

Der Ortsverband der Cölber Grünen möchte gerne weiter Volker Carle als Bürgermeister haben. „Die Grünen in Cölbe haben mit Volker Carle in den letzten Jahren konstruktiv zusammengearbeitet“ sagte Jörg Block, Sprecher des Ortsverbandes. Carle binde Gremien und Bürger gut in die Gemeindeprojekte ein. „Wir werden auch in Zukunft mit Volker Carle wichtige grüne Themen, wie das Klimaschutzkonzept, voranbringen“ fügte Fraktionsvorsitzende Ute Hoppe hinzu. Die Bürgerliste Cölbe hatte sich schon wenige Tage zuvor klar zu Carle bekannt, wie Heinz-Wilhelm Wasmuth mitteilte (die Op berichtete). Die CDU als drittgrößte Fraktion nach der SPD und den Grünen, hatte ebenfalls einen Kandidatenverzicht angekündigt, verbunden mit der Hoffnung, weiterhin gut mit Carle zusammenarbeiten zu können. Carle selbst setzt auf die dritte Amtszeit, um die Gemeinde Cölbe weiter fit für die zukunftsweisenden Aufgaben und Herausforderungen zu machen. Insbesondere die Themen Klimaschutz und Energie fordern noch viel Kraft.

Da Carle nun allein antritt, ist eine Entscheidung gefallen: Es wird kein Stichwahl-Termin notwendig werden. Dazu hätten mindestens drei Bewerber antreten müssen. Die Wahlberechtigten haben am 2. Dezember trotzdem eine Wahl. Sie können sich für oder auch gegen Carle entscheiden. Zur Wiederwahl benötigt Carle nur mehr Ja- als Nein-Stimmen.

von Götz Schaub

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