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Polizei schießt bei Festnahme im Nordkreis

Versuchte Tötung Polizei schießt bei Festnahme im Nordkreis

Laut Staatsanwaltschaft gab es in der Nacht zu Montag, 11. Juni, einen Polizeieinsatz in der Gemeinde Lahntal. Der Tatverdacht lautet auf versuchte Tötung.

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In der Caldener Burgstraße soll es eine versuchte Tötung gegeben haben mit Schüssen bei der Festnahme.

Quelle: Nadine Weigel

Lahntal. Auf OP-Anfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft den Polizeieinsatz in der Nacht zu Montag gegen 23 Uhr. Wegen versuchter Tötung hat die Polizei in der Gemeinde Lahntal einen Mann festgenommen, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sein soll. Bei der Festnahme gab die Polizei einen Warnschuss ab. Der Tatverdächtige kam für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus.

Neue Informationen finden Sie hier:

(Aktualisierung 18.08 Uhr): Derzeit sitzt der 45-Jährige in Untersuchungshaft, teilte Nicolai Wolf, der Pressesprecher der Marburger Staatsanwaltschaft mit. Er wird der gefährlichen Körperverletzung in Tateinheit mit versuchtem Totschlag beschuldigt.

(Aktualisierung 17:45 Uhr): Der Beschuldigte ist laut Auskunft von Presseprecher Wolf bereits wegen mehrfachen Fällen von häuslicher Gewalt polizeibekannt. Es handelt sich um einen 45-Jährigen, der gemeinsam mit seiner Frau in der Wohnung lebte.

(Aktualisierung 14:53 Uhr ): Nicolai Wolf, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft in Marburg, bestätigte auf OP-Nachfrage, dass ein Schuss eines Polizisten den Mann im Bein getroffen hat. Er sei dadurch aber "nicht lebensgefährlich" verletzt worden.

(Aktualisierung 13:30 Uhr): OP-Redakteure waren vor Ort und sprachen mit Anwohnern sowie Zeugen. Nach deren Sicht scheint es sich um eine Beziehungstat zu handeln. Demzufolge stand ein Mann gegen 23 Uhr mit einem Messer vor einem Mehrparteienhaus in der Burgstraße. Er wollte in das Haus, in dem seine Partnerin wohnt. Als ihm dies nicht gelang, fuchtelte er mit dem Messer vor dem Eingang. 

Wer die Polizei letztlich alarmierte, konnte nicht herausgefunden werden, auf jeden Fall rückte diese kurze Zeit später mit vier Streifenwagen an. Die Beamten versuchten den Mann zu beruhigen, um ihm das Messer abzunehmen. Aber dieser ließ sich nicht darauf ein.

Ein Beamter feuerte daraufhin einen Warnschuss ab. Doch auch das schien den Täter nicht zu beeindrucken. Wieder soll einer der Beamten geschossen haben, dieses Mal ins Bein des Mannes.

Ein Zeuge berichtete, dass der Täter sich dann das Messer an die Kehle gehalten haben soll und so die Burgstraße herunter in Richtung Klosterbergstraße gelaufen sein soll. Eine Blutspur mit vielen kleinen Tropfen zeugte noch am Montagmittag davon. Die Polizei sei ihm mit zwei Streifenwagen etwa 300 Meter gefolgt, ehe sie ihn festnehmen und den Rettungskräften übergeben konnte.

(Aktualisierung, 12.40 Uhr):

Von der Polizei markiertes Blut am Tatort in Caldern.

Von der Polizei markiertes Blut am Tatort in Caldern.

Quelle: Nadine Weigel

(Aktualisierung 11.40 Uhr): OP-Reporter sind auf dem Weg, weitere Informationen einzuholen

(Aktualisierung 11:25 Uhr): Nach OP-Informationen ereignete sich der Vorfall an der Ecke Rimbergstraße/Klosterbergstraße in Caldern. Noch immer sind Blutflecken auf der Straße zu sehen. Vor einer Garage wurden zwei weitere Messer gefunden. 

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( Aktualisierung 11:10 Uhr): Weitere OP-Recherchen ergaben, dass sich der Vorfall in Caldern ereignet haben soll.

( Aktualisierung 11 Uhr): Nach ersten OP-Informationen fielen zwei Schüsse statt nur einem Schuss bei dem gemeldeten Polizeieinsatz.

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