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Unterrosphe hat einen Justus-Brunnen

Einweihung mit Gottesdienst Unterrosphe hat einen Justus-Brunnen

Etwa 140 Besucher nahmen an einem zentralen Gottesdienst für die gesamte Kirchengemeinde in der Sportplatzstraße in Unterrosphe teil, um den Dorfbrunnen einzuweihen.

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Pfarrerin Wilma Ruppert-Golin hielt einen zentralen Gottesdienst für die gesamte Kirchengemeinde und schüttete am Ende Wasser über den nun „Justus-Brunnen“ genannten Born, dabei betonend, dass evangelische Christen keine Dinge taufen.

Quelle: Manfred Schubert

Unterrosphe. An den Gottesdienst und die Einweihung schloss sich ein kleines Fest an, mit dem die Namensgebung des Dorfbrunnens gefeiert wurde.

Entsprechend dem Anlass stand das Thema Wasser im Mittelpunkt des vom Posaunenchor Oberrosphe musikalisch gestalteten Gottesdienstes. Pfarrerin Wilma Ruppert-Golin las aus dem Buch Moses über die Erschaffung des Wassers, das ein kostbares Gottesgeschenk sei und aus dem auch der Mensch zu über 60 Prozent bestehe.

Welche Freude es bei Kindern auslösen kann, bewiesen die Mitglieder des Kindergottesdienstes, als sie sich gegenseitig mit Wasserpistolen bespritzten. Zuvor hatten sie gezeigt, was man noch alles mit der kostbaren Flüssigkeit tun kann – wie Blumen gießen, kochen, (Stoff-)Tiere tränken und waschen.

Die Idee, den Brunnen anzulegen, hatte Justus Metz, der ehemalige Ortsvorsteher und Vorsitzende des Vereins „Unser Dorf“ Unterrosphe gehabt. Die Pfarrerin erklärte, dass evangelische Christen zwar keine Dinge taufen, aber über diesen Brunnen schütte sie gerne etwas Wasser anlässlich der Namensgebung.

Bei Justus Metz habe sie Kraft, Liebe und Besonnenheit erlebt, er gebe nicht auf und das Gemeinschaftliche liege ihm sehr am Herzen. Und irgendwie seien wir ja alle mal Hitzköpfe, deswegen finde sie den Namen Justus-Brunnen passend – Justus bedeutet „der Gerechte“.

von Manfred Schubert

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