Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Umbruch geglückt: „Wir sind noch da!“

„Waldlust“ Umbruch geglückt: „Wir sind noch da!“

Mit einem bunten Programm beging der Fußballverein „Waldlust“ 1930 Unterrosphe (FVW) am vergangenen Wochenende sein 80-jähriges Jubiläum.

Voriger Artikel
Baggern, feiern und Fußball schauen
Nächster Artikel
Nachts sind weniger Lkw unterwegs

Für die aus Müttern junger Unterrospher Fußballspieler bestehende Mannschaft erzielte Konny Dersch-Hartung (vorne rechts) gegen den Hüttenclub das einzige Tor im Mega-Kicker.

Quelle: Schubert

Unterrosphe. Vergnügtes Stimmgewirr liegt in der Luft, der Duft gebratener Würstchen mischt sich mit dem frischen Heus und weht bis zum Parkplatz. Im Festzelt am Waldrand gibt es was zu feiern. Und das taten die Unterrospher ausgiebig: In seiner Begrüßungsansprache beim Kommers stellte der Vorsitzende des Festausschuss, Andreas Geier, den Festablauf vor: Open Air-Konzert am Freitag, Flohmarkt und Oldie-Abend am Samstag, Festgottesdienst, Einlagen der Jazz-Kids und Musik mit dem Posaunenchor Oberrosphe am Sonntag.

Drumherum, mittendrin und als Höhepunkt immer wieder das runde Leder: Fußballspiele der G- und D-Jugend am Freitag, Kleinfeldturnier mit den Mannschaften der Nachbardörfer am Samstag, Mega-Kicker- Turnier, Spiele der E- und F-Jugend und Live-Schaltung nach Südafrika am Sonntag. Seinen Dank richtete Geier an die vielen Mitwirkenden, die verständnisvolle Anwohnerschaft am Waldesrand und den freundlichen Sponsor Uwe Linker. Die folgenden Ansprachen waren weniger von Stolz geprägt als vom engagierten Bemühen um die Wahrung der traditionsreichen Werte Spielfreude, Gemeinschaftsgeist und ehrenamtlicher Einsatz.

„Wir sind noch da! Wir leben noch!“, betonte Udo Völk, der 1. Vorsitzende des FVW. An die vielen, im Hintergrund ehrenamtlich Mitwirkenden, richtete er seinem Dank für die unerschütterliche Treue zum Verein und nannte stellvertretend drei: „Holger, Bernd und Herbert, ihr habt geholfen, das Rad wieder in Schwung zu bringen und in der Übergangszeit Mut und Stärke bewiesen.“ Nach dem Generationenwechsel seien es heute zwei junge Seniorenmannschaften, die gute Voraussetzungen mitbrächten in der Zukunft wieder den Aufstieg in die Kreisliga A zu meistern. Sieben Jugendmannschaften habe der FVW gemeldet und sich damit erheblich gesteigert, allerdings fehlten die Jugenden A bis C und in der kommenden Saison werde es wohl auch keine eigene D-Jugendmannschaft mehr geben.

Um Medaillen, einen Pokal und Gutscheine für das Café-Bistro „Alte Schule“ ging es beim Megakicker-Turnier am Sonntag, den ein Zeltgottesdienst mit 100 Teilnehmern und ein Frühschoppen mit Musik vom Posaunenchor Oberrosphe eröffnet hatte. 15 Teams mit je 5 Spielern kämpften auf dem überdimensionalen Tischfußball-Feld zunächst in vier Gruppen, danach in K.o.-Runden mit viel Spaß um den Sieg. Beispielsweise traten die „Muttis“ gegen die „Heense Bunnys“ und die „Chaoten“ gegen die „Jugendbetreuer“ an. Unter den etwa 300 Gästen am Sonntag waren rund 120 aktive Teilnehmer.

von Imke Troltenier und Manfred Schubert

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr