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Trauer und offene Fragen nach Absturz

Cölbe Trauer und offene Fragen nach Absturz

Nach dem Flugzeugabsturz von Cölbe ist ein Team von Ermittlern mit der Aufklärung der Unfallursache betraut. Der Kurhessische Verein für Luftfahrt ­gedachte am Montag der beiden verstorbenen Piloten.

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Ein Absperrband, ein Strauß Blumen und verbrannter Boden an der Absturzstelle zeugen von einem Flugzeugunglück auf einem Feld bei Cölbe. Bei einer Gedenkfeier am Montagabend entzündeten Vereinskameraden diese Kerzen für die beiden Piloten, die bei dem Flugzeugunglück bei Cölbe starben.

Quelle: Thorsten Richter

Cölbe. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig ist seit dem Unglück am Samstagnachmittag gegen 16.45 Uhr mit am Start. Am Montag wurde ein Ermittlungsteam aus mehreren Personen gebildet – Flugunfall-Untersucher Klaus-Uwe Fuchs hat die Leitung übernommen.

„Das Wrack haben wir sichergestellt“, erklärt er im Gespräch mit der OP. „Wir ermitteln nun in alle Richtungen und hoffen, dass wir in zwei bis drei Wochen ein Bild bekommen von dem, was passiert ist.“

Aufschlüsse erhofft Fuchs sich aus der genauen Untersuchung des Wracks. Viel hängt davon ab, ob nach dem Brand noch Daten aus dem GPS-gesteuerten Navigationsgerät des Flugzeugs entnommen werden können – sofern dieses Gerät zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet war. „Vielleicht bekommen wir dadurch Hinweise auf den Flugweg“, erklärt der Ermittler.

Der Kurhessische Verein für Luftfahrt, der den Flugplatz in Cölbe-Schönstadt betreibt und der durch das Unglück seinen Präsidenten und einen Abteilungsleiter verlor, hielt am Montagabend eine Trauer- und Gedenkfeier für die Opfer ab. Mehr als 100 Menschen kamen dazu in die Flugplatz-Gaststätte und entzündeten Kerzen im stillen Gedenken an die verstorbenen Piloten.

Der Verein hat im Internet ein Kondolenzbuch angelegt, das unter www.kvfl.de erreichbar ist.

von Carina Becker

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