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Tollkühne Piloten in fliegenden Raritäten

Oldtimer-Flugzeuge Tollkühne Piloten in fliegenden Raritäten

In Schönstadt trafen sich am Wochenende Oldtimer-Flugzeuge aus ganz Deutschland auf dem Flugplatz des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt.

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Mit der französischen Broussard (linkes Bild) und der roten Bücker Jungmann konnten Besucher zu Rundflügen über den Landkreis starten.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schönstadt. Wer am Wochenende den Flugplatz in Schönstadt besuchte, fühlte sich schnell in eine andere Zeit versetzt. Überall standen Oldtimer-Flugzeuge, die meisten davon Doppeldecker: französische, amerikanische oder Flugzeuge Marke Eigenbau.

Schon am Freitagabend waren einige der insgesamt 85 Piloten in ihren fliegenden Raritäten auf dem Flugplatz in Schönstadt gelandet. Am Samstag konnten Zuschauer sie bewundern. Hoch in den Lüften zeigten die Piloten mit Formationsflügen ihr Können.

Georg Raab aus Gelnhausen etwa stieg mit seiner Stearman „Yellow Perril“ und vier weiteren Flugzeugen gleicher Bauart in die Luft. Am Samstag hatten Zuschauer und Piloten noch mit grauen Wolken und zeitweiligem Regen zu kämpfen.

85 Oldtimer der Lüfte in Schönstadt: Piloten faszinierten Wochenende rund 6 000 Besucher mit Formations- und Rundflügen

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Für Unterhaltung am Boden sorgte der Holländer Hans Nordsieck mit seinem Programm „The Storyteller“ und seiner Stearman „The old crow“ von 1943. Der Sonntag aber bescherte Piloten und Zuschauern blauen Himmel.

Hier zeigte auch die Modellflugabteilung des Kurhessischen Verein für Luftfahrt ihr Können in einem eindrucksvollen Formationsflug. An beiden Tagen konnten Besucher bei Rundflügen den Landkreis von oben sehen und so selbst ein Gefühl fürs Fliegen in den alten Maschinen bekommen.

 

Insgesamt fanden am Wochenende fast 6.000 Menschen und 85 Piloten mit ihren Oldtimern den Weg nach Schönstadt. Pressesprecher Werner Hoffahrt zeigte sich äußerst zufrieden und sprach im Vergleich zum Vorjahr von einer „100-prozentigen Verbesserung“. Schon am Sonntagnachmittag musste für neue Würstchen und Getränke gesorgt werden. Mit einem solchen Andrang hatte keiner gerechnet.

von Sonja Achenbach

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