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„Suppenwetter“ zum Suppenfest

Suppenfest in Caldern „Suppenwetter“ zum Suppenfest

Sprichwörtlich Suppenwetter hatten sich die Frauen des „ Dorfcafe“ Caldern am Samstag für ihre erstes Suppenfest ausgesucht.

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Noch einmal schnell umrühren, und fertig ist die Suppe (oben), die sich die Besucher am Suppenbuffett holen konnten (links und unten).Fotos: Rübeling

Caldern. Pünktlich um 12 Uhr mittags hatte der Himmel bereits sämtliche Schleusen geöffnet, und so kamen, anlässlich des 1. Calderner Suppenfestes, mehr Besucher als erwartet. Das feucht-kalte Wetter war wie geschaffen für eine heiße, wärmende Suppe.

Vor rund vier Wochen war die Idee für das erste Suppenfest von den Frauen geboren worden, die das Dorfcafé jeden Dienstag im Bürgerhaus betreuen. Und sofort erklärten sich 13 freiwillige Suppenköchinnen und -köche aus Caldern dazu bereit, eine selbstgemachte Suppe für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Um im Vorfeld absehen zu können, wie groß das Interesse bei der Bevölkerung für diese Art von Veranstaltung sein würde, war das Projekt entsprechend publiziert und um Voranmeldung gebeten worden. 48 Anmeldungen waren daraufhin bei den Organisatorinnen eingegangen.

Im Bürgerhaus, in das kurzfristig wegen des großen Andrangs ausgewichen werden musste, wurden am Samstag die Besucher von den wunderbarsten Gerüchen empfangen. Und bevor sich der eine oder andere Gast für eine Suppe entscheiden konnte, schaute er beim Abschreiten des Suppenbuffetts erst einmal ehrfurchtsvoll in die geöffneten, dampfenden und warmgehaltenen Töpfe.

Groß und Klein ließen sich 13 verschiedene Suppen schmecken. Und für jeden war etwas dabei. Zum Beispiel auch für eine asiatische Familie, die die Gelegenheit nutzte, diese teilweise für sie unbekannten und neuen Köstlichkeiten einmal zu probieren.

Mit roter Linsensuppe, Chili- oder Wirsingtopf, Brokkoli-, Zucchini- und einer Käse-Lauch­cremesuppe, Pizza-, Kürbis-, Gemüse-, Kartoffel-, Kartoffel-Lauch-, Kartoffel-Möhren- und einer asiatischen Hühnersuppe sowie frischem Brot wurden die Besucher verwöhnt.

Die Mitorganisatorin Esther Pfaff und Hedi Fuhge und auch die vielen Besucher freuten sich über die gute Resonanz. Regelmäßig kommen rund 25 Frauen und Männer am Dienstagnachmittag im Dorfcafé zusammen. Während dort auch relativ junge Mütter Kaffee trinken, läuft parallel im Bürgerhaus ein Kinderturnen für Kinder unter 6 Jahren, welches sich zunehmend immer größerer Beliebtheit erfreut.

So manche gute Idee wurde und wird im Dorfcafé initiiert und umgesetzt, wie beispielsweise die bereits stattgefundenen Vorträge, die gemeinsamen Frühstücke und ein derzeit geplanter Musiknachmittag.

Mit freiwilligen Spenden, aber vor allem mit der ehrenamtlichen Hilfe von rund 15 Frauen aus Caldern, die dort abwechselnd ihren Dienst tun und die Kuchen backen, werden die verschiedenen Veranstaltungen, die dem Wohl der Allgemeinheit dienen, überhaupt erst möglich.

Von Elvira Rübeling

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