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Spürhund Bex schlägt in Wohnung in Wetter an

Rauschgiftfund im Wert von 120 000 Euro Spürhund Bex schlägt in Wohnung in Wetter an

Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei führten auf die Spur eines 33-jährigen Mannes aus Wetter.

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Drogenspürhunde wie dieser Polizeihund haben eine besonders feine Nase. Auch in Wetter schlug eines der Tiere an.

Quelle: dpa

Wetter. Es gibt Anhaltspunkte, dass der Mann im Nachbar-Landkreis Waldeck-Frankenberg Handel mit Betäubungsmitteln betreibt. Auch ein 39-jähriger Mann aus Lichtenfels geriet in das Visier der Ermittler.

Bei einer Verkehrskontrolle am letzten Freitag zeigte sich dann, dass der Verdacht begründet war und die Beamten einen „Dicken Fisch“ an der Angel hatten. Zivilkräfte der Korbacher Kripo stoppten den BMW des Lichtenfelsers auf der Bundesstraße B 252 bei Lahntal. Bei der Fahrzeugdurchsuchung fand sich versteckt im Kofferraum mehr als ein Kilo Marihuana, woraufhin der Mann festgenommen wurde. Obwohl er in Lichtenfels gemeldet ist, hält er sich zumeist in Braunfels auf.

Verdächtiger hielt sich länger in leerstehendem Haus auf

Deshalb durchsuchten die Beamten im Anschluss auch dort eine Wohnung und hatten Erfolg. In Verstecken fanden sich Haschischplatten, insgesamt fast 2,5 Kilo schwer. Zeitgleich durchsuchten Beamte die Wohnung des zweiten Tatverdächtigen aus Wetter und nahmen ihn fest. Dank Rauschgiftspürhund „Bex“ wurden sie auch hier fündig und stellten 850 Gramm Marihuana, 730 Gramm Haschisch und 1 Gramm Kokain sicher und beschlagnahmen mehr als 16000 Euro. Einer der Tatverdächtigen hatte sich am Tag vor der Kontrolle für einen längeren Zeitraum in einem leerstehenden Haus in einem Rabenauer Ortsteil aufgehalten. Auch dieses Haus wurde durchsucht.

6,7 Kilo Rauschmittel-Fund im Wert von 120 000 Euro

Versteckt in einem Koffer fanden sie hier etwa 6,7 Kilo Marihuana. Insgesamt stellten die Beamten 12 Kilo Marihuana und Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von 120000 Euro, mehr als 16000 Euro Bargeld und zwei Fahrzeuge sicher.

An diesem, laut Polizei „außergewöhnlichen Erfolg“, waren auch Drogenfahnder aus Marburg und Zivilkräfte aus Waldeck-Frankenberg beteiligt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg wurde der 39-jährige Lichtenfelser dem Haftrichter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, der Beschuldigte ist in der JVA Gießen. Der zweite Beschuldigte wurde auf freien Fuß gesetzt, muss sich aber wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor Gericht verantworten.

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