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Sport verbindet die Menschen

Rotwein-Lauf Sport verbindet die Menschen

Insgesamt besuchten etwa 600 Menschen den vierten Cölber Rotweinlauf: Etwa 300 Menschen sind gestern Morgen mit Laufschuhen, Wanderstöcken oder Fahrrädern gestartet.

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Als der Startschuss in Cölbe fiel, machten sich rund 300 Radfahrer und Läufer auf den Weg von Cölbe nach Bürgeln.

Quelle: Patricia Kutsch

Cölbe. Nachdem der Startschuss fiel, machten sich die sportlichen Teilnehmer des Rotweinlaufs auf den Weg in Richtung Bürgeln. Die Nase vorne hatten bei dem Lauf, der ohne Zeitdruck durch die Gemeinde führt, die Radfahrer. Ihnen folgten die Läufer, Nordic-Walker, Wanderer und Spaziergänger. Viele Familien nutzten die Tour durch Cölbe für einen Sonntagsausflug und spazierten mit Kindern und Hunden von Ort zu Ort.

Insgesamt wurden die „Rotweinläufer“ über eine Strecke von 27 Kilometern durch die Gemeinde geführt. Gemütliche Rastplätze mit Musik, Essen und Getränken förderten den geselligen Teil der Veranstaltung: In Bürgeln rastete eine Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Koscierzyna bei Pfefferbeißern. In Schönstadt wurde den hungrigen Sportlern und Familien Bratwurst angeboten, während der Bläserchor den musikalischen Rahmen schaffte. In Schwarzenborn wartete man mit Federweißer und ­Zwiebelkuchen auf, während es in Reddehausen Glutwürstchen und Kohlekartoffeln gab und die Besucher in Cölbe sich mit Champignonpfanne stärkten.

„Wir wollen mit der Veranstaltung die Cölber Ortsteile zusammenbringen und Leuten, die Spaß an der Bewegung haben, eine sportliche Betätigung und Gelegenheit zur Kommunikation untereinander bieten“, so Christel Naumann, die gemeinsam mit Bürgermeister Volker Carle die Idee zum Rotweinlauf hatte. Als Vorbild dienten ähnliche Veranstaltungen in Frankreich.

Im Vordergrund steht neben dem Sport immer noch der Spaß und die Gemeinschaft. Daher gab es keinen Wettbewerb und eine ausgiebige Rast in jedem Ort war sogar sehr erwünscht. Wer gar nicht laufen oder radeln wollte oder nur einen Teil der Wegstrecke mitging, war auch gerne gesehen. Naumann schätzt, dass zu den 300 Sportlern noch einmal genauso viele Besucher in den Orten kamen.

von Patricia Kutsch

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