Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Nordkreis Spaß aus dem Bollerwagen
Landkreis Nordkreis Spaß aus dem Bollerwagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:33 05.06.2016
Mit einem Bollerwagen haben David Schneider (links) und Jannis Gerling (kniend) das Programm für die Ferienspiele dem stellvertretenden Ortsvorsteher von Schönstadt, Michael Kiefer (von links), Jörg Block, Ortsvorsteher Bürgeln, Erster Beigeordneter der Gemeinde Hans Rösel, Heinrich Friedrich, Vorsitzender Sport-, Kultur- und Sozialausschuss, Hildegard Otto, Ortsvorsteherin Reddehausen, und Bürgermeister Volker Carle (vorne rechts) vorgestellt.Foto: Carolin Acker
Cölbe

JEF ist ein junger Verein mit Sitz in Cölbe. Dort sind Jannis Gerling und David Schneider als Vereinsgründungsmitglieder die beiden Verantwortlichen für die Kinder- und Jugendarbeit. „Wir wollen mit den Jugendlichen in Cölbe gemeinsam etwas gestalten und aufbauen“, sagt David Schneider. Die ersten Meilensteine sollen die Wiedereröffnung des Jugendclubs Bürgeln und die Ferienspiele 2016 sein. Für diese haben Jannis Gerling und David Schneider bereits einige Aktivitäten im Gepäck. Symbolisch dafür haben die beiden in einem Bollerwagen eine Tomatenpflanze, eine Gitarre, Jonglier-Tücher, einen Akku-Schrauber und einen Hammer, Bälle, Frisbees und vieles mehr mitgebracht. Das alles steht für die verschiedenen Angebote aus Naturerlebnis, Musik und Kunst, Spiel und Spaß sowie Handwerken.

Von der Pfadfinderei zur Vereinsgründung

Der Verein hat sich im Februar dieses Jahres gegründet. Die Gründungsmitglieder, alle im Alter zwischen 24 und 30 Jahren, haben Hintergründe aus Abenteuer- und Erlebnispädagogik, Umweltbildung, Handwerk und der Pfadfinderei. Die Motivation für die Gründung? „Wir wollen unser eigenes Know-how sinnvoll für die heranwachsende Generation einsetzen und junge Menschen begeistern“, so Gerling und Schneider.

Neben den Ferienspielen sind die Jugendräume in Cölbe das nächste große Projekt. Ende Juli geht es in Bürgeln los, dann wird der Jugendclub wieder mit neuen Aktivitäten belebt. „In Bürgeln soll die Jugendarbeit weitergehen; wir wollen, dass die Jugendräume auch weiterhin für die Zielgruppe erhalten bleiben“, sagt Jörg Block, Ortsvorsteher in Bürgeln.

Ein gutes Beispiel für einen Jugendclub sind die Räumlich­keiten in Reddehausen. Auf zwei Etagen verteilt, können sich die Jugendlichen in dem alten Fachwerkhaus im Ortskern ausbreiten. Ein Billard-Tisch, ein Kicker, gemütliche Sofas und Gesellschaftsspiele dürfen da natürlich nicht fehlen.

Ziel: Aktive Jugendarbeit in der Gemeinde fördern

„Der Gemeinde war es wichtig, dass wir ein junges, motiviertes Team nach Cölbe holen, mit keiner großen Altersdifferenz zur Zielgruppe“, erklärt Bürgermeister Volker Carle. Das ist mit dem jungen Verein JEF gelungen. „Uns hat direkt das gemeinwesenorientierte Angebot gefallen. So kann die Jugendarbeit miteinander wieder aktiver werden“, führt Carle weiter aus. Im Zeitalter der neuen Medien sei es wichtig, das soziale Miteinander mit einem jugendorientierten Programm wieder in den Vordergrund zu rücken. Bereits im Januar hat der langjährige kommunale Jugendpfleger die Gemeinde verlassen. Daraufhin hat sich der Gemeindevorstand dafür entschieden, die Jugendarbeit an einen freien Träger zu vergeben. Nach dem Interessenbekundungsverfahren hat sich der Gemeindevorstand Anfang Mai für den Verein „Junge Entwicklung Fördern“ entschieden, der seit dem 1. Juni Träger der offenen Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit in der Gemeinde ist.

von Carolin Acker

Golf – ein Sport für gutbetuchte Rentner? Nichts da, heißt es beim Oberhessischen Golfclub Marburg. Das jüngste Mitglied ist drei, das älteste aktive 91 Jahre alt. Da bin ich mit 31 wohl im besten Alter, diesen Sport auszuprobieren.

03.06.2016
Nordkreis „Skipping Hearts“ - Mit einem Sprung in Bewegung

Um Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert.  Das haben auch die Kinder der Wichtelhäuser-Schule ausprobiert.

03.06.2016

Als Anne Rösser, Anwohnerin der Straße Am Hofacker, gestern Nachmittag in ihr Haus ging, lief ein dünnes braunes Rinnsal Regenwasser über den Hof. Einen Kaffee später war daraus eine Überflutung geworden.

02.06.2016