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Sonntag bitte ein paar Sonnenstrahlen

Einweihung steht an Sonntag bitte ein paar Sonnenstrahlen

Ende gut, alles gut. Der Solaracker bei Bernsdorf erntet bald Sonnenenergie und bietet nicht nur Gemeinde und Bürgern Wertschöpfung, sondern auch der Natur.

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Noch in diesem Monat wird in der Gemeinde Cölbe die Sonne großflächig „angezapft“.

Quelle: Fotomontage privat

Cölbe. Von der L 3089 ist der Solarpark kaum zu erkennen, dabei wurden auf einer Fläche von 75000 Quadratmetern 13490 Solarmodule installiert. Wer sich das Feld mal genauer anschauen möchte, hat dazu zur Einweihungsfeier am Sonntag von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit. Neben der symbolischen Inbetriebnahme der Gesamtanlage, die immerhin 13 Prozent des Stromverbrauchs der Cölber abdecken kann, können sich Interessierte über die Technik, wie auch über die Wertschöpfung für die Natur informieren. Wieso Natur? Nun, zum einen wurden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen für den auf der Fläche nachgewiesenen Flussregenpfeifer, die Zauneidechse und Kreuzkröte vorgenommen, zum anderen wächst auf dem Boden der Anlage eine Magerrasenwiese, die die Lebensgrundlage für zahlreiche Tierarten bildet. Thomas Rotarius, Erster Beigeordneter und Energie-Beauftragter der Gemeinde Cölbe, wie auch Bürgermeister Volker Carle sind sehr stolz darauf, dass der Solaracker trotz vieler Schwierigkeiten in der Planungsphase doch noch vor Oktober fertiggestellt werden konnte. Das Einspeisegesetz regelt verlässlich die Einnahmen der nächsten 20 Jahre und macht das Projekt dadurch für alle Beteiligten rentabel.

Die Investitionssumme von 4,9 Millionen Euro und eine prognostizierte Eigenkapitalrendite von 6,8 Prozent bilden die wirtschaftliche Wertschöpfung vor Ort. Die Gemeinde Cölbe ist zur Hälfte an der Betreiberfirma beteiligt und somit natürlich auch am Ertrag. Bürger konnten sich zudem über Solarbriefe oder Kommanditanteile finanziell beteiligen. Am Sonntag gibt es zur Inbetriebnahme auch ein Solarenergie-Quiz, Kinderschminken und natürlich Kaffee und Kuchen.

Eine einmalige Gelegenheit, live dabei zu sein, wenn wieder ein „Kuchenstück“ zum landkreisweiten Vorhaben, bis 2040 energieautark zu sein, auf den Tortenteller gestellt wird.

von Götz Schaub

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