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So nah dran, doch noch lange nicht da

Ortsumgehung Wetter So nah dran, doch noch lange nicht da

Die Flächennutzungsplanänderung „Steinwegswiesen“ wird mehrheitlich befürwortet, doch mit der Planung im Detail sind nicht alle Parlamentarier einverstanden.

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Ein Lastwagen biegt in die Binge ein, um zum Firmengelände zu kommen. Das soll bald der Vergangenheit angehören.

Quelle: Götz Schaub

Wetter. „In den vergangenen vier Jahren haben wir erhebliche Planungsleistungen erbracht. Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem die untere wie die obere Naturschutzbehörde den Bau der Teilumgehung mit zweiter Wetschaftsbrücke zustimmen können“, sagte Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka hoffnungsfroh während der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Stadt Wetter am Montagabend. Doch statt einer spannungsfreien Präsentation des derzeitigen Planungsstandes gab es eine spannungsgeladene Diskussion um mögliche und nicht mögliche Anschlüsse zu bereits vorhandenen Straßen, Wegen und Grundstücken.

Klaus Gerber von den Grünen, wenn auch nicht Mitglied des Ausschusses, stellte unmissverständlich klar, dass er den Planungen keine Zustimmung geben könne, wenn die Straße „Binge“ für den Durchgangsverkehr gesperrt werde. Die Firma Archinal soll erstmals ein geschlossenes Firmengelände erhalten mit Direktanschluss an die neue Straße, um mit den schweren Fahrzeugen nicht mehr durch die Binge und die Innenstadt fahren zu müssen.

Dieter Archinal von der SPD-Fraktion gab in Richtung Gerber zu bedenken: „Wenn die Binge offenbleibt, fahren dort täglich 300 bis 400 Fahrzeuge mehr durch – dann können die Anlieger auswandern.“ Einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder, anwesenden Bürgern das Rederecht während der Sitzung zu erteilen und erfuhren so noch einmal von Heinrich Berger und Richard Berger, die nicht miteinander verwandt sind, dass sie für den landwirtschaftlichen Verkehr eine andere Lösung verlangen. Heinrich Berger hält sich ausdrücklich auch den Weg der Klage offen, machte aber auch deutlich, dass er nicht gegen die Teilortsumgehung sei, sondern nur für eine gute Zuwegeführung für Landwirte eintrete.

von Götz Schaub

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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