Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Sichere Wege und Bänke zum Ruhen

Stadtrundgang in Wetter Sichere Wege und Bänke zum Ruhen

Beim Stadtrundgang durch Wetter mit dem Ortsbeirat nahm der Bürgermeister Kai-Uwe Spanka unter anderem Stellung zur geplanten Sanierung der Grundschule.

Voriger Artikel
Ewige Zeitzeugen auf dem Friedhof
Nächster Artikel
Neue Einsicht über ein Dorf mit Aussicht

Die Bürger betrachteten beim Stadtrundgang eine neue Baustelle in Wetter. Im Hintergrund, das derzeit im Bau befindliche zweite Ärztehaus.

Quelle: Elvira Rübeling

Wetter. „Unsere Stadt ist wunderschön“, sagte die Ortsvorsteherin Sabine Gleisner-Kuß während des Rundgangs, aber dennoch gäbe es neben allem Lob, auch noch die ein oder andere verbesserungswürdige Stelle­ in der Stadt. Beispielsweise die alte, in die Jahre gekommene Holzbrücke, die neben­ der Stadthalle über die Wetschaft in die Aue führt und in deren ­direkter Nachbarschaft zum ­Altersheim eine Wohnanlage für ältere Menschen errichtet wurde.

Kritisch merkte die Ortsvorsteherin an, dass zusätzliche Hundekotsammelbehälter an dieser Stelle ratsam seien, da das Gebiet sowohl von älteren Menschen als auch von Hundehaltern genutzt werde. Außerdem bemängelte sie die oftmals überhöhte Geschwindigkeit „In der Aue“, da diese Straße insbesondere für Fußgänger mit Rollatoren ein direkter Verbindungsweg zum Einkaufszentrum sei.

Zweiter Stadtrundgang mit dem neuen Ortsbeirat

Seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr gibt es in Wetter einen Ortsbeirat. Das unabhängig arbeitende Gremium, bestehend aus Ortsvorsteherin Sabine Gleisner-Kuß und den Ortsbeiratsmitgliedern Astrid Wagner, Bärbel Kahle, Franz Mehring, Karl Zissel, Heinrich Berger, Björn Kajewski, ­Ingo Wagner und Ralf Junk kümmert sich um die Belange, Sorgen und Nöte sowie um die Wünsche der Bürger. Diesen nahm sich der Beirat auch bei dem zweiten Stadtrundgang in der Legislaturperiode an.

Während des Rundgangs durch Wetter wiesen die Ortsbeiratsmitglieder ebenfalls auf fehlende Bänke an der alten Wetschaftsbrücke in der Fuhrstraße hin. Von der neuen Wetschaftsbrücke aus nahmen die Wetteraner das derzeit im Bau befindliche zweite Ärztehaus, dessen Anbau sich über Teile des ehemaligen Parkplatzes zwischen den beiden Banken erstreckt, unter die Lupe. In dem neuen Ärztehaus seien unter anderem ein Restaurant mit Terrasse geplant sowie ein Drogeriemarkt. Die Verkaufsfläche des bereits ansässigen Marktes soll mit dem Anbau um rund 200 Quadratmeter erweitert werden.

Der Rundgang führte auch zum neuen Parkdeck am Untertor. „Durch die Pfahlbauweise wurde der Überschwemmungsbereich der Wetschaft geschickt überbaut“, lobte Bürgermeister Kai-Uwe Spanka.

Grundschüler ziehen nach den Ferien um

An der Grundschule nahm der Bürgermeister zur geplanten Sanierung Stellung. Das vordere Schulgebäude soll abgerissen, ein neues Gebäude errichtet und vorgezogen werden. Die Aussiedlung beziehungsweise Umverteilung der Grundschüler in die Wollenbergschule beginne nach den Ferien zum neuen Schuljahr. Die Planungen seien aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Er rechne mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Bei einem vorausgegangenen Architektenwettbewerb habe man sich für ein Konzept entschieden, das in erster Linie den Vorstellungen der Schulleitung entsprochen habe.

Der marode Bürgersteig an der Amönauerstraße / Einmündung Dörnertsgasse, sowie das Gässchen zum Oedenburger Weg waren weitere Stationen. Im Gässchen gestalte sich das Rasenmähen auf steinigem und abfallendem Untergrund neben dem Teerbelag äußerst schwierig, bemängelten die Anwohner. Auch diese Mängel wurden, wie beispielsweise die in der Schulstraße gewünschte, durchgängige Tempo-30-Zone, mit ins ­Protokoll aufgenommen.

Bevor sich die Bürger im Konferenzraum der Stadthalle bei der Bürgerversammlung unter der Leitung von Heinrich Eife zu weiteren Fragen zusammensetzten, besichtigten sie noch die kleine Ruheinsel auf dem Bruchparkplatz. Dort gab es, außer den unschönen Müllbehältern und den tief, eingelassenen Regenrinnen, die Stolperfallen bilden würden, nichts zu bemängeln.

von Elvira Rübeling

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr