Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Senioren naschen am Pfefferkuchenmann

Wollmar Senioren naschen am Pfefferkuchenmann

Am vergangenen Samstag feierten die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Münchhausen gemeinsam im Bürgerhaus in Wollmar Advent.

Voriger Artikel
„Nummern“, die wissen, was man auf sie hält
Nächster Artikel
Tänze, Lieder und Geschichten

Die Senioren wurden unter anderem vom Posaunenchor Wollmar unterhalten.

Quelle: Freya Altmüller

Wollmar. „Ich hab zu Hause auch Kuchen, aber woanders schmeckt der Kuchen immer besser“, grinst Berta Holzapfel und beißt in ein Stück Torte. Auch Elfriede Bernhard ist froh, hier zu sein. „Sonst ist hier in Wollmar nichts mehr, um sich zu treffen. Es ist schön, alle wieder zu sehen und sich zu unterhalten“, sagt die 63-Jährige.

Der Posaunenchor Wollmar unter der Leitung von Annedore Lichtenfels spielte „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Wie soll ich dich empfangen“ und ein irisches Segenslied. „Das haben wir extra ganz neu für euch geübt“, sagt Lichtenfels.

Heidi Schneider, die Ehrenamtsbeauftragte der Gemeinde, moderiert die Feier. Das Mikrofon spielt ihr manchmal einen Streich. Wenn sie sich an den falschen Platz stellt, „schreit“ es förmlich. Als dann auch noch die automatischen Vorhänge beim Zugehen grell quietschen, meint Schneider scherzhaft: „Herr Ortsvorsteher, hier im Bürgerhaus spukt‘s“.

Der Angesprochene ist bester Laune. Wolfgang Henseling freut sich über die Einladung. „Für Kaffee und Kuchen bin ich eigentlich immer empfänglich“, meint er lachend. Nach seiner Begrüßung sagt Schneider zu den Senioren: „Schlitzohrig ist der schon“. Auch der Beigeordnete und langjährige Ortsvorsteher Wollmars, Johannes Wagner, begrüßte die Senioren.

Jennifer Hofmann und Tosca Trusheim erzählten den Senioren, warum es eigentlich Adventskränze gibt. Ihre Rollen hatten sie eigentlich zu viert geprobt, aber zwei der Jugendlichen sind verhindert.

Heidi Schneider erklärt: „Wenn sie die Nikolausmützen aufhaben sind sie die einen zwei, wenn sie die Mütze ab haben die anderen zwei Kinder“. Die Mädchen erklären, dass der Adventskranz vor 150 Jahren von dem Hamburger Johann Hinrich Wichern erfunden wurde. Wichern kümmerte sich um bedürftige Kinder und wollte ihnen zu Weihnachten eine Freude machen.

„Er nahm ein altes Wagenrad und setzte darauf vier dicke weiße und 19 kleinere Kerzen. Sie versammelten sich, sangen und zündeten jeden Tag eine weitere Kerze an“, erzählen die beiden. Später wurde er dann auch mit Tannenzweigen geschmückt. Der Adventskranz soll die Zeit bis zum Weihnachtsfest heller und fröhlicher machen. 

von Freya Altmüller

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP und bereits am Montagabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr