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Bürgerhaus mutiert zur Geisterbahn

"Schocktober" in Mellnau Bürgerhaus mutiert zur Geisterbahn

Die Geisterbahn hatte es wahrlich in sich. Nach dem Gruselspaß für die Kinder wurde für die mutigen ­Erwachsenen noch mal ­eine Schippe „Horrorgrusel“ draufgelegt.

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Keineswegs ängstlich zeigten sich diese vier Ghostbusters.

Quelle: Elvira Rübeling

Mellnau. Fiona und Cora fanden es total cool. Auch der jüngste Besucher Matthias mit seinen eineinhalb Jahren zeigte keinerlei Furcht. Nora jedoch, die das erste Mal beim „Schocktober“ in Mellnau dabei war, drückte sich bei ihrem ersten Besuch in der Geisterbahn zunächst noch ein wenig ängstlich an ihre Mutter.

Neugier auf Geisterbahn siegt

Und so manches Kind blieb auch erst einmal eine ganze Weile im Foyer des Bürgerhauses Mellnau stehen, bevor es den großen Saal betrat, indem Geister und andere gruselige Gestalten ihr Unwesen trieben. Aber dennoch war die Neugier größer und nachdem eine Türsteherin ein wenig Mut gemacht hatte, war auch diese Hürde genommen.

Dunkelheit und schaurige Musik empfingen die kleinen und später am Abend auch die großen Besucher beim Betreten der Geisterbahn, die die Organisatoren dort aufgebaut hatten. Ein Geist hinter einer Gardine, am Ende eines dunklen Ganges, jagte jedem sofort einen gehörigen Schrecken ein.

Um einen Schritt schneller geworden, begegneten ihm in der nächsten Abzweigung des Labyrinths die Konterfeie von Serienmördern, wie Jack the Ripper und Konsorten.
Danach öffnete sich die beengende Dunkelheit zu einem größeren Raum, indem die Halloweenfans vom Kuckucks-Butcher empfangen wurden.

Schauriger Marktplatz im Bürgerhaus

In seiner Metzgerei hatte er neben einem an der Wand hängenden halben Unterkörper eines Mannes, unter anderem Arme, Finger, Ohren, Hirn und gemahlenes Einhorn im Angebot. Direkt gegenüber auf einer nachgebauten Streckbank hatte Statist Thorben seinen Auftritt. Von einer Guillotine rollten unterdessen Köpfe durch die Gegend. Grund genug diesen schaurigen Marktplatz schnell wieder zu verlassen

Durch weitere Verliese, an deren Wänden grienende Totenköpfe hingen und andere schaurige Weggenossen ununterbrochen Angst und Schrecken verbreiteten, währenddessen den Besucher unsichtbare Geister streiften, erreichte so mancher erleichtert wieder den Ausgang. Zurück im Foyer trafen die Mutigen gleich wieder auf die Gesellschaft von Vampiren, Hexen und Geistern. Denn es hatte sich kaum eines der Kinder nehmen lassen sich entsprechend zu verkleiden. Dort trat dann die Mädchengruppe Ghostbusters auf.

"Schocktober" feierte vor vier Jahren Premiere

Das Team um das Ehepaar Marina und Michael Reynolds hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Angelehnt an die Tradition des amerikanischen Halloween, war die Veranstaltung „Schocktober“ vor vier Jahren von dem gebürtigen Amerikaner ins Leben gerufen worden.

Aufgrund der Wetterlage wurde die bereits vierte Veranstaltung, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut und im vergangenen Jahr auf der Burg stattgefunden hatte, ins Bürgerhaus verlegt.
Das ganze Jahr über hat das etwa fünfköpfige Team gearbeitet, um Ideen zu entwickeln und die nötigen Aufbauten und Utensilien für die Veranstaltung herzustellen. Allein vier Tage waren nötig, um die diesjährige Schocktober-Dekorationen im Bürgerhaus aufzubauen.

Am Nachmittag präsentierte das Team den Kindern die Geisterbahn in abgespeckter Variante. Am Abend wurde das Unternehmen für die erwachsenen Fans horrormäßig entsprechend gesteigert. Am Veranstaltungstag selbst wurden sie bei der Bewirtung von der Burschen- und Mädchenschaft Mellnau unterstützt.

von Elvira Rübeling

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