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Schleichweg ist wieder offen

Bauarbeiten sind abgeschlossen Schleichweg ist wieder offen

Wer in den vergangenen Tagen die Kurzverbindung von Oberrosphe nach Schönstadt befuhr, stand 1,3 Kilometer vor Schönstadt plötzlich vor einer Sperrung für Fahrzeuge aller Art. Ab sofort gilt Tempo 30.

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Über eine Strecke von etwa einem Kilometer Länge direkt vor Schönstadt ist der rege genutzte Gemeinde- und Holzabfuhrweg in sehr schlechtem Zustand.

Quelle: Manfred Schubert

Schönstadt. Während eines Ortstermins mit Cölbes Bürgermeister Volker Carle am Verbindungsweg Schönstadt-Oberrosphe kommt alle paar Minuten ein Auto vorbei, eines sogar mit Gießener Kennzeichen. Der land- und forstwirtschaftliche Gemeinde- und Holzabfuhrweg zwischen Schönstadt und Oberrosphe ist zwar offiziell keine öffentliche Straße, wird aber offensichtlich rege genutzt.

Versetztes Schild führte zu Irritationen

„Dieses Gewohnheitsrecht wollen wir den Bürgern auch gar nicht nehmen“, betont Carle, während er an dem tags zuvor aufgestellten Schild steht. Dieses weist auf die Straßenschäden hin und schreibt als Höchstgeschwindigkeit Tempo 30 auf dem etwa einen Kilometer langen Abschnitt vor Schönstadt vor.

Dass davor aufgestellte Schild, das nur land- und forstwirtschaftlichen Verkehr zuließ und den Weg ansonsten für Fahrzeuge aller Art, auch Fahrräder, sperrte, ist wieder weg. Es sei nur solange aufgestellt worden, bis die schlimmsten Schlaglöcher in der Fahrbahn und Kuhlen im Bankett mit Schotter aufgefüllt wurden, erklärt der Bürgermeister. Für Trecker seien die Löcher kein Problem gewesen, aber Radfahrer hätten stürzen können. Die Straße müsse richtig instandgesetzt werden, aber da sie außer auf Cölber auch auf dem Gebiet von Wetter und Rauschenberg verlaufe, wolle die Gemeinde mit diesen Städten sowie Hessenforst und den Jagdgenossen gemeinsam eine Lösung finden. In diesem Jahr werde es aber wohl keinen Nachtragshaushalt mehr zum Zwecke der schätzungsweise 50 000 Euro teuren Sanierung geben, sagte Carle.

 
Bürgermeister Volker Carle zeigte das neue Schild, das auf Straßenschäden hinweist und Tempo 30 vorschreibt. Foto: Manfred Schubert

Am Montag hatte sich der Schönstädter Rainer Sauerwald per E-Mail zunächst an die Gemeinde Cölbe und dann auch an die Oberhessische Presse gewandt, als er, wie seit 27 Jahren täglich gewohnt, den Verbindungsweg befuhr, und erst 1,3 Kilometer vor Schönstadt auf das Durchfahrtsverbotsschild stieß. Der Weg von Oberrosphe nach Schönstadt verkürze auf 5,9 Kilometer gegenüber der 12,8 Kilometer langen Strecke über Göttingen .

Dieses Schild habe anfangs tatsächlich am Beginn des Weges auf Wetteraner Gebiet gestanden, berichtete der Bürgermeister Volker Carle. Allerdings habe die dortige Straßenverkehrsbehörde entschieden, dass das Schild dort aufgestellt werden soll, wo die Straßenschäden beginnen – also auf Cölber Gebiet.

von Manfred Schubert

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