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„Rotes Wasser“ fährt nach Berlin

Schönstadt „Rotes Wasser“ fährt nach Berlin

Drei Tage lang feierten die Sieger des Landesentscheids „Unser Dorf hat Zukunft“ ihr Dorffest.

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Eine Disziplin bei der Dorfolympiade war das Fässerrollen. Hier sind Steffen Lenz (von links), Monika Peucher und Volker Hassa vom „Berg…Burg…Junkern…Team“ zu sehen.

Quelle: Walter Fürstenberg

Schönstadt. Los ging es am Freitag mit einem Discoabend im Bürgerhaus. Am Samstag war Mitmachen angesagt. Neun Mannschaften mit 15 bis über 40 Mitgliedern, zumeist aus den Bewohnern einzelner oder mehrerer Straßen zusammengesetzt, traten bei den „Olympischen Dorfspielen“ in fünf Disziplinen gegeneinander an.Dabei mussten von Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln jeweils möglichst genau 850 Gramm abgeschätzt werden, vier Olympioniken mussten 25 Bierkisten in höchstens dreieinhalb Minuten in einen Renault 19 stapeln, dann selbst darin Platz nehmen und sich angurten.

„Leitergolf“ hieß eine weitere Sportart und schließlich waren drei leere Bierfässer möglichst schnell ums Bürgerhaus zu rollen. Ortskenntnis war beim Bildersuchlauf gefragt. Jede Mannschaft erhielt eine Detailaufnahme eines Fachwerkhauses, dann musste sie losrennen und das Original im Dorf finden.

„Die schwierigste Aufgabe hatten im Vorfeld die Teamleiter, um die Leute zum Mitmachen zu motivieren. Durch die Bildung von Straßenteams wurde das Wir-Gefühl sehr gestärkt und zur Integration von Neubürgern beigetragen“, erläuterte Walter Fürstenberg, der die Spiele moderierte, den erfolgreich umgesetzten Hintergedanken bei dieser Gaudi, die etwa 200 Zuschauer und Fans lautstark verfolgten.

von Manfred Schubert

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