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Reaktion auf demografischen Wandel

Weimar/Ebsdorfergrund Reaktion auf demografischen Wandel

Es sind zwei Ansätze, die das selbe Ziel verfolgen: Mitbürgern, die Hilfe brauchen, zu helfen. In Ebsdorfergrund macht das ein überörtlicher Verein, in Niederwalgern eine lose Initiative.

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Die Tagesfahrt der Initiative Bürger helfen Bürgern führte unter anderem in den Hessenpark. In diesem Jahr geht es am 12. April in den Zoologischen Garten nach Frankfurt.

Quelle: Privatfoto

Weimar/Ebsdorfergrund. Die Kommunen sind angehalten, Antworten auf die Veränderungen zu finden, die der demografische Wandel so mit sich bringt.

Dabei geht es unter anderem um die Sicherstellung und den Erhalt der Infrastruktur. Natürlich muss es dann auch Bürger geben, die diese Infrastruktur nutzen und nutzen können.

Die, die sich selbst frei bewegen können, die mobil und gesund sind, nutzen sie, die die sie nutzen können, nutzen sie nur, wenn ihnen dabei geholfen wird, etwa durch Fahrdienste. In vielen Gemeinden im Landkreis gibt es Initiativen und Gruppen, die sich Gedanken machen, was getan werden muss, damit ältere Mitbürger möglichst lange Teil des Ortes bleiben können und das möglichst in den eigenen vier Wänden.

Insbesondere geht es um die Menschen, die noch einigermaßen selbstbestimmt leben können, aber nicht mehr mobil sind und keine Angehörigen haben, die ihnen helfen. In Niederwalgern hat sich aus der Dorferneuerung heraus eine Idee entwickelt, wie die Dorfgemeinschaft solche Fälle mittragen kann: Es gründete sich eine Initiative mit dem Namen „Bürger helfen Bürgern“.

„Es handelt sich dabei um eine ehrenamtliche private Initiative ohne Vereinsstatus“, erläutert Niederwalgerns Ortsvorsteher Hans-Heinrich Heuser. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es die Initiative. 15 Männer und Frauen bilden dabei den harten Kern. Sie helfen nicht nur Mitmenschen, sie sorgen auch für eine gewisse Lebensqualität, in dem sie Veranstaltungen für Mitbürger organisieren und damit viele Menschen aus der drohenden Einsamkeit holen und motivieren, aktiv zu werden.

von Götz Schaub

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