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Nordkreis Peter Funk steigert sich nochmal
Landkreis Nordkreis Peter Funk steigert sich nochmal
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11:53 06.09.2010
Fast 50 Besucher kamen zur Wahlparty ins Münchhäuser Bürgerhus und gratulierten dem alten und neuen Bürgermeister. Quelle: Michael Agricola

Münchhausen. Der parteilose Alleinkandidat, der in den vergangenen Jahren mit allen drei im Parlament vertretenen Fraktionen gedeihlich zusammengearbeitet hatte, erhielt dafür mit 85,1 Prozent der abgegebenen Stimmen die Bestätigung. „Das hatte ich nicht erwartet“, gab er zu und dankte sofort seinen vielen Helfern, von der Familie als Rückhalt über die Verwaltung bis zu den „tollen Kommunalpolitikern“, mit denen man „so harmonisch zusammenarbeiten, aber bei schwierigen Themen auch gut streiten könne“.
Wermutstropfen war die erneut gesunkene Wahlbeteiligung, die von 49 Prozent vor sechs Jahren auf nur 41 Prozent fiel. Das fanden auch die Vertreter der Parteien sehr schade, CDU-Fraktionschef Johannes Wagner wollte es jedoch nicht so dramatisch sehen: „Da sollte man nicht zu viel hineininterpretieren.“ Wichtiger sei, dass die Arbeit des Bürgermeisters honoriert wurde und ein starkes Ergebnis ihn in der Arbeit bestärke. Geht man danach, dann hatten die Oberaspher Wähler dies am besten umgesetzt, denn dort erreichte Funk mit 90,9 Prozent seinen Spitzenwert.
Mit Spannung war nach der gerichtlichen Auseinandersetzung der Gemeinde mit der Kirche als Kindergartenträger vor allem das Ergebnis in Niederasphe erwartet worden. Doch der inzwischen beigelegte Streit blieb für den 49-Jährigen ohne Folgen. Funk holte dort mit 87,3 Prozent sein zweitbestes Ergebnis. Die beste Wahlbeteiligung verzeichnete Oberasphe mit 53 Prozent, Schlusslicht war hier Simtshausen, wo nur jeder dritte Wähler sein Kreuzchen machte. Der Vorteil der schwachen Beteiligung war, dass der sichtlich nervöse Amtsinhaber sich sehr schnell entspannen konnte. Nur 27 Minuten nach Schließung der Wahllokale stand das Endergebnis fest.

von Michael Agricola

Amtsinhaber Manfred Apell wurde in Lahntal als einziger Kandidat mit 71,47 Prozent der abgegebenen Stimmen in seine vierte Amtszeit gewählt. Die Wahlbeteiligung ging allerdings deutlich zurück, von 47,6 auf 37,3 Prozent. Goßfelden bildet das Schlusslicht in Sachen Wahlbeteiligung. Nur etwa mehr als 27 Prozent der Wähler fühlten sich aktiv angesprochen.

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