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Ortsumgehungen: Noch ein Schritt bis zum Baurecht

Gießen Ortsumgehungen: Noch ein Schritt bis zum Baurecht

Noch in diesem Jahr soll die Planfeststellung für die neue Trasse der B 252 kommen, versichert Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) bei jeder Gelegenheit. Mit dem Abschluss des Anhörungsverfahrens könnte das auch klappen.

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Durch die Orte an der B 252, wie hier in Todenhausen, quälen sich täglich tausende von Fahrzeugen.

Quelle: Thorsten Richter

Gießen. Die Westumgehung der B-252-Ortsteile von Münchhausen, Wetter und Lahntal rückt damit einen wichtigen Schritt näher.

In einer Pressemitteilung gab Regierungspräsident Dr. Lars Witteck (CDU) gestern bekannt, dass das RP Gießen „das straßenrechtliche Anhörungsverfahren für das 76 Millionen Euro teure Straßenbauprojekt abgeschlossen und die Planunterlagen mit einem positiven Votum an das hessische Verkehrsministerium übersandt“ habe.

Dort soll noch in diesem Jahr der Planfeststellungsbeschluss erlassen werden. Unmittelbar im Anschluss dürfte das im vordringlichen Bedarf angesiedelte Straßenbauprojekt sogar begonnen werden – wenn das Geld zur Verfügung steht. Unabhängig davon steht Kritikern – wie dem Nabu Hessen – der Klageweg beim Verwaltungsgerichtshof offen.

Dies müsste innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe durch das Ministerium geschehen. So weit ist es allerdings noch nicht ganz. Denn von der EU-Kommission steht nach Angaben des Verkehrsministeriums noch eine Stellungnahme zur Flora-Fauna-Habitat-Problematik (FFH). Vielleicht der letzte Schritt bis zum Baurecht.

von Michael Agricola

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