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Ortsbeirat fordert Sanierung

Haus am Wollenberg Ortsbeirat fordert Sanierung

Eine große, gemeinsame Halle statt der Sanierung von Lahnfelshalle und Haus am Wollenberg? Das könnte laut Sterzhäuser Ortsbeirat von Vorteil sein - dennoch stimmte das Gremium einstimmig für die Sanierungen.

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Sanierung oder gemeinsamer Neubau? Der Ortsbeirat Sterzhausen hat sich klar für die Sanierung ihres Hauses am Wollenberg ausgesprochen und Geld für den Haushalt 2018 dafür angemeldet.

Quelle: Tobias Hirsch

Sterzhausen. Die Sanierung des Hauses am Wollenberg sowie der Feuerwehrstandort und eine eventuelle Zusammenlegung mit Caldern waren die Hauptthemen in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Sterzhausen.

So undenkbar wie schon damals bei Bau des Hauses am Wollenberg in Sterzhausen und der Lahnfelshalle in Goßfelden sei auch heute noch eine Zusammenlegung der beiden Häuser. Wobei es durchaus von Vorteil sein könnte, anstatt zwei Bürgerhäuser zu sanieren, eine große gemeinschaftlich nutzbare Halle zu errichten, so lauteten unter anderem die Überlegungen von Ortsvorsteher Dirk Geißler.

In der anschließenden Beschlussfassung für die Haushaltsanmeldung 2018 stimmten die Ortsbeiratsmitglieder jedoch einstimmig dafür, die Sanierung des Hauses am Wollenberg weiterhin anzumelden und zu betreiben.

Einstimmigkeit herrschte auch bei der Anmeldung für die Sanierung der Straßen, obwohl das neue System „Wiederkehrende Straßenbeiträge“ im Jahr 2018 vermutlich noch nicht greifen wird.

Eine Zusammenlegung der beiden Feuerwehrstandorte Sterzhausen und Caldern sei da schon denkbarer, obwohl diesbezüglich das erste in der Vergangenheit stattgefundene Treffen nicht unbedingt positiv verlaufen sei, so Bürgermeister Manfred Apell in seiner Stellungnahme zu diesem Tagesordnungspunkt. Als Erstes müsse man sich außerdem zusammen mit den Feuerwehren über einen geeigneten Standort einig sein.

Feuerwehrleute sollen Mitspracherecht haben

Dazu müssen die Feuerwehrleute, die ihre Hilfeleistung ehrenamtlich zur Verfügung stellen, unbedingt ein Mitspracherecht erhalten, führte der Bürgermeister aus. Fünf geeignete Standorte, unter Berücksichtigung der Hochwassergebiete und Rahmenbedingungen von Hessen Mobil, stünden – in Sterzhausen und Caldern Einigkeit vorausgesetzt – zur Verfügung, so Apell.

Nach längerer Diskussion und Meinungsaustausch wurde ein Antrag von Dirk Geißler, der den Bau eines Sportkäfigs beinhaltete, mehrheitlich abgelehnt. Die Investition von rund 45000 Euro sei nicht tragbar, die ausreichende Nutzung sowie ein passender Standort durch die damit verbundene Lärmbelästigung äußerst fraglich, so lauteten die Begründungen der Ortsbeiratsmitglieder, die dem Antrag ablehnend gegenüberstanden.

Der Tagesordnungspunkt „800-Jahrfeier Sterzhausen“ wurde einstimmig begrüßt. Sterzhausen habe, so lautete die Recherche Geißlers, seine Ersterwähnung zwischen 1200 und 1220/26 gefunden. Im November sollen während der kommenden Vereinsvertretersitzung die Vorstände über das Vorhaben informiert werden.

Der nächste Schritt soll die Gründung eines Fördervereins sein, dessen Mitglieder sich, aufgeteilt in unterschiedlichen Arbeitsgruppen, dann den Planungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2020 widmen.

Des Weiteren informierte Geißler in seinem Bericht, dass 60.000 Euro im Nachtragshaushalt für den Kinderspielplatz vorgesehen sind; dass im Baugebiet „Vor den Rödern“ 33 bis 35 Bauplätze entstehen werden, die noch vor der Erschließung zum Kauf angeboten werden sollen und eine Linde auf dem Friedhof wegen eines Blitzeinschlages entfernt wurde.

Die vorübergehende Schließung des Hauses am Wollenberg in jüngster Vergangenheit wurde nach einer Geburtstagsfeier notwendig, da das Haus verwüstet wurde und daraufhin professionell gereinigt werden musste, teilte der Ortsvorsteher mit.

von Elvira Rübeling

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