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Nur der Streit im Gespräch fällt aus

Senioren-Aktiv-Woche Nur der Streit im Gespräch fällt aus

Bei der ersten Abendveranstaltung im Rahmen der Senioren-Aktiv-Woche entwickelte sich am Montag eine lebhafte Diskussion, die sich auch in konkreten Anregungen für die Seniorenarbeit niederschlug.

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Auf dem Podium (von links): Hans-Jakob Ruppersberg (Wählergemeinschaft Lahntal-Sterzhausen), Michael Meinel (Grüne), Bügermeister Manfred Apell, Moderator Dr. Ralf Köhler, Hans-Walter Müller (Bürgerblock Goßfelden-Sarnau-Göttingen), Michael Nies (CDU), Kurt Vogt (SPD).

Quelle: Agricola

Göttingen. „Was bieten die Lahntaler Parteien und Wählergruppen für Senioren?“ Das war der Titel der als „Streitgespräch“ angekündigten Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus in Göttingen. Dass von Streit auf und vor dem Podium aber keine Rede sein konnte, störte am Ende niemanden.

Unter der Leitung von Moderator Dr. Ralf Köhler vom Seniorenbeirat sprachen die Kommunalpolitiker vor 20 Besuchern über ihre Vorstellungen von Seniorenpolitik. Und lagen dabei nah beieinander. Für die Grünen sprach Michael Meinel, Beigeordneter im Gemeindevorstand, die übrigen in Lahntal vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften waren durch ihre Fraktionsvorsitzenden vertreten.

Alle – von Michael Meinel über Kurt Vogt (SPD) und Michael Nies (CDU) bis zu Hans-Walter Müller (Bürgerblock Goßfelden-Sarnau-Göttingen) und Hans-Jakob Ruppersberg (Wählergemeinschaft Lahntal-Sterzhausen) – stimmten Bürgermeister Manfred Apell (SPD) zu, dass für ältere Menschen in der Gemeinde bereits einiges getan wird, damit „man auch im Alter in Lahntal gut leben kann“ – nicht nur durch Prestige-Projekte zum „Wohnen und Leben im Alter“ wie „Krafts Hof“ in Sterzhausen und ähnliche Vorhaben in Goßfelden und Caldern, sondern auch durch vielerlei Mitmachangebote.

Die in sich sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppe der Senioren, von den mobilen „Jungen Alten“ bis zu Pflegebedürftigen oder Behinderten, stand nicht immer im Blickpunkt der Politik, gab Manfred Apell freimütig zu: „Auch ich habe das in den ersten fünf bis zehn Jahren meiner Amtszeit nicht so erkannt.“

von Michael Agricola

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