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Nordkreis Neues feiern und in Nostalgie schwelgen
Landkreis Nordkreis Neues feiern und in Nostalgie schwelgen
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18:22 30.05.2012
„Musik zur Sammeltasse“, wie das Motto der Veranstaltung hieß, Kuchen und Geselligkeit: Im Begegnungscafé in Goßfelden genossen Kinder, Erwachsene und Senioren ein buntes Programm zur Eröffnung der neuen Außenanlage. Fotos: Tobias Hirsch
Goßfelden

Im strahlenden Sonnenschein nahmen Jung und Alt auf den neuen Bänken im Freien Platz, genossen ihren Kaffee aus Sammeltassen und lauschten Schlagern wie „Das alte Försterhaus“ oder „Ganz Paris träumt von der Liebe“.

Das gemütliche Beisammensein spielte sich jedoch weder in Paris noch in den 1950er Jahren ab, sondern vor Kurzem in Goßfelden, als die Außenanlage des Begegnungscafés „Neue Mitte“ eingeweiht wurde. „Unser Angebot wurde so gut angekommen, dass wir einfach mehr Platz benötigten“, freuten sich Lahntals Seniorenbeauftragte Ortrud Lauer, und die Leiterin des Begegnungscafés Sabine Fenner, stimmte ihr zu.

Seit knapp zwei Jahren gibt es nun das Begegnungscafé, das jeden Dienstag und Freitag zwischen 15 und 17 Uhr zum Verweilen aller Generationen einlädt. „Das Zentrum, in dem sich neben dem Café auch die Bücherei, der Jugendclub, ein Bewegungsraum und das Sprechzimmer des Ortsvorstehers befindet, ist für Jung und Alt gleichermaßen wichtig“, sagte der Ortsvorsteher Wilfried Lies. Daher freute auch er sich besonders darüber, dass bereits eine Vergrößerung des Cafés ins Freie vonnöten war.

Die Finanzierung der Außenanlage mit neuen Bänken und Tischen - Kostenpunkt: rund 1500 Euro - übernahm der Ortsbeirat ebenso wie die Bepflanzung. Matthias Noé, Geschäftsleiter des Edeka-Marktes, stiftete außerdem einen Sonnenschirm, wie Lies hervorhob.

Das Begegnungscafé hat nostalgisches Flair - und so wurde die Erweiterung auch passend gefeiert. Karl Heinz Görmar spielte Schlager aus den 1940er und 1950er Jahren, während die Gäste aus Sammeltassen dieser Zeit den Kaffee tranken. „Die hat man in dieser Zeit zu verschiedenen Anlässen wie Geburtstage, Hochzeiten und Konfirmationen verschenkt“, erklärte er. „Keine gleicht der anderen, alles sind Unikate, sie unterscheiden sich in Größe, Form und Muster“, ergänzte seine Frau Gisela Görmar, die selbst 35 Sammeltassen besitzt und gemeinsam mit ihrem Mann die Idee umsetzte, Musik zu diesen Einzelstücken zu machen.

Wenn die beiden im Dorfcafé in Caldern, im Begegnungscafé in Sterzhausen oder eben in der „Neuen Mitte“ in Goßfelden zu Gast sind, wird ganz in Erinnerungen an diese gute alte Zeit geschwelgt. Dann gibt es typischen Kuchen der 1950er Jahre, wie „Formekuchen“, ein Hefekuchen mit Rosinen, oder „Kalter Hund“, wie Gisela Görmar berichtete. Außerdem singen alle gemeinsam. Daher sei die Einweihungsfeier zur Eröffnung der Außenanlage eher untypisch, da die Gäste eher der Musik lauschten und es auch „neumodischen“ Kuchen gab. Das Zusammensein genossen sie jedoch genauso.

von Simone Schwalm

Es ist noch kein Wort gesagt, doch die beiden nicht erschienenen Zeuginnen zahlen schon mal ein Ordnungsgeld in Höhe von jeweils 150 Euro.

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