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Nordkreis Neues Leben im alten Gotteshaus
Landkreis Nordkreis Neues Leben im alten Gotteshaus
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20:20 15.10.2010
Die Alte Kirche in Bürgeln hat was die Bausubstanz angeht sicher schon bessere Zeiten gesehen. Der Kulturverein hofft, das sie als Veranstaltungsort eine Zukunft hat. Quelle: Archivfoto

Bürgeln. Damit überhaupt etwas in die Erhaltung der Kirche investiert werden kann, ist er sehr dafür, dass die Gemeinde Cölbe Eigentümer des Gebäudes wird. Nur so könnten entsprechende Zuschüsse für Sanierungsarbeiten erlangt werden. Bisheriger Eigentümer der Kirche ist der Förderkreis Alte Kirchen, der sich zurzeit mit der Gemeinde Cölbe im Gespräch befindet.

Cölbes Bürgermeister Volker Carle machte es bei einer Übernahme des Gebäudes immer zur Grundbedingung, dass die Bürgelner zeigen müssen, dass sie ihr wichtigstes kulturhistorisches Gebäude auch mit Leben füllen wollen und können. Der Kulturverein blieb nicht untätig. Aus dem Geheimtipp Alte Kirche als Veranstaltungsort ist unter Künstlern verschiedener Ausrichtung das alte Gotteshaus zu einer beliebten Option geworden. Die Alte Kirche eignet sich für Ausstellungen, Konzerte, Theaterabende, Kleinkunst und Lesungen. Die Nachfrage ist mittlerweile so gewaltig, dass es schon schwierig wird Termine zu finden.

Die Planungen für 2011 laufen bereits auf Hochtouren. „Im Februar soll der Plan stehen und veröffentlicht werden“, sagt Bunke. Das Konzept, was hinter den Veranstaltungen steckt ist vergleichsweise einfach, jedoch arbeitsintensiv. Denn zum einen möchte man den Bürgelner Bürgern etwas bieten, aber auch den Bürgern aus der Großgemeinde Cölbe und dann auch einem Spatenpublikum, dass für bestimmte Veranstaltungen auch gerne mal ein paar Kilometer fährt.

„Wir gestalten die Alte Kirche Bürgeln als historischen Erlebnisraum und entwickeln sie zu einem kulturellen Zentrum des Ortes Bürgeln sowie der Gemeinde Cölbe“. heißt es im Leitbild für die Zukunft der Kirche. Neben der Kirche soll übrigens auch der Kirchgarten wieder genutzt werden. Bunke denkt dabei daran, Kirche und Garten Besuchern regelmäßig zugänglich zu machen. Zudem könnten dort auch pädagogische Projekte ihren Platz finden.

von Götz Schaub

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