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Nordkreis Neue Ortsdurchfahrt für Treisbach
Landkreis Nordkreis Neue Ortsdurchfahrt für Treisbach
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17:00 02.05.2016
Schriftführer Andreas Garthe (von links), Ortsvorsteher Wolfgang Achenbach, der stellvertretende Ortsvorsteher Alfred Lichtenfels, Margret Lichtenfels, Jens Schneider und Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka. Quelle: Freya Altmüller
Treisbach

Alfred Lichtenfels wurde sein Stellvertreter. Schriftführer ist Andreas Garthe, Margret Lichtenfels und Jens Schneider wurden als Mitglieder des Friedhofsausschusses gewählt. Aus dem Ortsbeirat schieden Helmut Schwarz und Kai
Eisenach aus.

Achenbach regte an, das Backhaus im Rahmen der Dorferneuerung zu reparieren. „Derzeit erlernen zehn junge Männer das traditionelle Backhandwerk von den Letzten, die es in diesem Dorf noch aktiv betrieben haben.“ Im dreizügigen Ofen funktioniert nur noch ein Zug. Einige der Lehrlinge sind bereit, sich auch mit Eigenleistung einzubringen. Auch der Brunnen auf der Verkehrsinsel sei renovierungsbedürftig, sagte Achenbach. Er empfahl wegen der Gefahr, dass Kinder
darin ertrinken, ein anderes Wasserspiel daraus zu machen.

Park- und Halteverbot vor dem Bürgerhaus

Jens Schneider schlug vor, eine Park- und Halteverbotszone vor dem Bürgerhaus einzurichten. Wenn die Straße durch parkende Autos verengt werde, komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Bürgermeister Kai-Uwe Spanka wandte ein, dass es zumindest einen Behindertenparkplatz geben solle. Achenbach verkündete, dass die Jagdgenossen die Finanzierung der Inneneinrichtung des neuen Anbaus für das Bürgerhaus mit 3000 Euro unterstützen.

Der Ortsbeirat beschloss, den Termin für das Pflanzen des Kastanienbaums durch die Ahmadiyya-Gemeinde auf den 20. Mai, 19 Uhr, zu legen. Spanka berichtete, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt sei für Ende Juni geplant und werde bis zum nächsten Jahr andauern. In 2017 ist außerdem die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Oberndorf sowie 2020 der Abschnitt zwischen Amönau und Treisbach geplant.

Kostenloser Bus für die Kita bleibt erhalten

Thema war auch die Beförderung der Kinder in die Kindertagesstätte Treisbach. Derzeit werden die Kinder in einem Linienbus von einer Erzieherin begleitet. Bis zur Übergabe an die Eltern hafte die Erzieherin und dann die Kommune, erklärte Spanka. Manchmal gebe es jedoch das Problem, dass Kinder nicht in Empfang genommen würden. Um für die Rechtssicherheit eine Lösung zu finden, habe es bereits im Februar eine Sitzung mit den Eltern in Oberndorf gegeben. Danach sei das Gerücht aufgetaucht, die Kita in Treisbach solle schließen. Spanka stellte klar, dass dem nicht so sei und dass auch der kostenlose Bus erhalten bleiben solle.

Um Kosten zu sparen, soll die Erzieherin, die die Kinder im Bus begleitet, durch eine Kraft in geringfügiger Beschäftigung ersetzt werden. Damit fehle die Erzieherin nicht mehr in der Kita.

von Freya Altmüller