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Nahwärmeanschluss ist ein Muss

Spatenstich für Neubaugebiet Nahwärmeanschluss ist ein Muss

Als nachhaltig und zukunftsweisend bezeichnet Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka das neue Baugebiet „Am Oberrospher Weg“. Dort soll es ein Nahwärmenetz und ein Car-Sharing-Angebot geben.

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Mit dem Spatenstich vor großem Publikum ist der Startschuss für die Erschließung des Neubaugebiets „Am Oberrospher Weg“ in Wetter gefallen. Für Bürgermeister Kai-Uwe Spanka (Fünfter von rechts) ist es ein zukunftsweisendes Projekt.

Quelle: Patricia Grähling

Wetter. Auf einer Anhöhe mit Aussicht auf die umgebende Natur rollen nun die Bagger: Der Startschuss für die Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets „Am Oberrospher Weg“ in Wetter ist gefallen. In dem riesigen Gebiet sollen laut Bürgermeister Kai-Uwe Spanka 57 Baugrundstücke entstehen. Die Stadt Wetter verkauft davon 26 Grundstücke mit 450 Quadratmetern und mehr. Auf diesen Baugrundstücken können die künftigen Eigentümer sich laut Spanka selbst verwirklichen.

Allerdings gibt es ein Muss: „Der Nahwärmeanschluss ist ein Zwang“, erklärt er. Außerdem gebe es eine weitere innovative Idee, um nachhaltiges Wohnen und Mobilität zu vereinen: Jeder Käufer eines Grundstücks kann Zeitanteile an einem Car-Sharing-Fahrzeug bekommen.

Kombination aus klimafreundlichem Wohnen und Mobilität

„In diesem Neubaugebiet soll es eine Car-Sharing-Station geben“, erklärt Spanka. So können Familien darüber nachdenken, ob sie ein zweites Fahrzeug brauchen oder ein von den Nachbarn gemeinsam genutztes Auto für die Fahrten zum Einkauf oder dem Klavierunterricht nicht ausreiche. Darüber hinaus solle es auch möglich sein, an jedem Haus eine Ladestation für eigene E-Fahrzeuge zu installieren.

Neben den 26 Baugrundstücken wird es noch 26 Doppelhäuser und drei Stadtvillen geben. Die will der Wetteraner Jan Heiko Lenz nach und nach bauen und dann schlüsselfertig verkaufen. Sein nachhaltiges Wohnkonzept mit innovativen und klimafreundlichen Elementen vermarktet er unter dem Namen „inno.living“. Die Häuser würden in energieoptimierter Massivbauweise errichtet, es gebe regenerative Nahwärmeversorgung und Glasfaseranbindung.

Es soll freie Grundstücke und schlüsselfertige Häuser geben

Spanka erklärte, dass die Stadt und Investor Lenz eine Mischung anbieten wollen aus freien Grundstücken und schlüsselfertigen Häusern. Im Blickpunkt stehe dabei aber das klimafreundliche Wohnen in einer „schönen, exklusiven Wohnlage“. Ein zentraler Spielplatz sei von Beginn an mitgeplant und werde stehen, wenn die ersten Häuser fertig sind. Die Baugrundstücke gebe es bei der Stadt Wetter zum Preis von 129 Euro pro Quadratmeter, voll erschlossen. Mit der Vermarktung der ersten Doppelhaushälften wolle „inno.living“ Ende des Jahres starten.

Bei den Anliegern warb Bürgermeister Spanka schon mal um Verständnis: „Es wird sicherlich Behinderungen geben.“ Aber er erinnerte daran, dass auch sie einmal diejenigen gewesen seien, die dort oben gebaut und andere Nachbarn beeinträchtigt hätten.

von Patricia Grähling

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