Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Medizinisches Gerät aus Cölbe für Haiti

Hilfslieferungen Medizinisches Gerät aus Cölbe für Haiti

Die Erdbebenopfer aus Haiti erfahren in diesen Tagen Hilfe aus aller Welt – und auch aus Cölbe.

Voriger Artikel
Viel Spaß mit Familie Schnacks
Nächster Artikel
Religionen sollen verbinden statt trennen

Jürgen Günther fährt mit dem Stapler die Hilfsgüter auf den Hof von Technologie Transfer Marburg. Günther Schwarz kontrolliert eine Kiste, die für Haiti bestimmt ist.

Quelle: Nadine Weigel

Cölbe. Die Firma Technologie Transfer Marburg (TTM) versendete in diesen Tagen zusammen mit der weltweit tätigen Hilfsorganisation Cap Anamur medizinisches Gerät nach Port au Prince. In hölzernen Regalen türmen sich meterhoch Defibrillatoren, chirurgische Instrumente, Wattepads, Arzneien und vieles mehr. Am Boden in dem Cölber Lager warten zahlreiche Kisten darauf, beladen und zum Abtransport fertiggemacht zu werden.

„Von der Lieferanfrage bis zum Packen der Hilfsgüter vergehen nur wenige Stunden“, erläuterte Jürgen Günther, der mit seinen Kollegen beim Technologie Transfer Marburg (TTM) für die Zusammenstellung und den Versand der bis zu 150 Kilogramm schweren Boxen zuständig ist. Sieben Tage nach einem Hilferuf solle die Lieferung in der Regel spätestens angekommen sein.

Weil die Männer von Geschäftsführer Lutz Kempe im Lager nahe Cölbe zügig arbeiten, können die Cap-Anamur-Helfer in Haiti das technische Gerät, die Nahrungsmittel und Medikamente schon ab Donnerstag benutzen. Am Mittwoch flog die Maschine mit den Hilfsgütern von TTM von Düsseldorf aus über Amsterdam und Miami nach Port au Prince.

„Nach solchen Katastrophen muss es einfach schnell gehen“, erklärt Kempe. Manchmal fehle noch das ein oder andere Kabel, auf das im Lager ungeduldig gewartet werden müsse, bevor die Funktions-Boxen ihre viele tausend Kilometer langen Reisen antreten können. „Das muss aber sein, weil es keinen Sinn macht, Technik ohne Kabel oder Stromgeneratoren ohne Treibstoff zu verschicken“, weiß Günther.

von Björn Wisker

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

Wollen auch Sie helfen? Informationen zur Hilfsaktion der Oberhessischen Presse gibt es hier.

Zum Video geht es hier.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Erdbebengebiet in Haiti

Nach gut vierwöchigem Einsatz im Erdbebengebiet von Haiti ist der Calderner Notarzt Dr. Richard Munz zurück in Deutschland; die Arbeit dort aber ist noch lange nicht getan.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr