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Löschwasser zu schnell abgeleitet, Firma droht Bußgeld

Großbrand in Goßfelden Löschwasser zu schnell abgeleitet, Firma droht Bußgeld

Nach dem Brand auf dem Schrottplatz der Marburger Rohstoffverwertung GmbH in Goßfelden am 1. Juli droht dem Unternehmen neuer Ärger.

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Löschwasser steht am Tag nach dem Brand auf dem Schrottplatz in Goßfelden.

Quelle: Michael Agricola

Goßfelden. Nach dem Brand auf dem Gelände der Marburger Rohstoffverwertung Völker in Goßfelden wirft die Aufsichtsbehörde dem Unternehmen vor, dass es bei der Beseitigung des Löschwassers gegen Auflagen verstoßen hat.

„Nach unseren Erkenntnissen hat sich der Betreiber nicht an die Absprachen gehalten und hat mehr Löschwasser in die Kläranlage eingeleitet als verabredet war“, teilte Gabriele Fischer, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Gießen, am Mittwoch gegenüber der OP mit.

Dies habe „zu einer toxischen Wirkung in der Biologie der Kläranlage geführt, die auf die großen Mengen Löschwasser zurückzuführen ist.“ Daraufhin sei die Einleitung gestoppt worden. Die Messwerte des geklärten Wasser seien erhöht, aber noch im gesetzlich zulässigen Bereich. Dem Betreiber drohe ein Bußgeld.

von Michael Agricola

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

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