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Nordkreis „Loch an Loch und hält doch“ – noch!
Landkreis Nordkreis „Loch an Loch und hält doch“ – noch!
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20:15 27.04.2010
Schäden an der Dorfstraße in Wollmar. Quelle: Götz Schaub

Wollmar. Helmut Holzapfel reicht es. Der CDU-Kommunalpolitiker macht per Antrag im Münchhäuser Gemeindeparlament darauf aufmerksam, dass die Ortsdurchfahrt seines Heimatortes Wollmar eher einer Piste als einer Straße gleicht. „Loch an Loch und hält doch“, beschreibt er die Ortsdurchfahrt, die als Kreisstraße klassifiziert ist. Nun möchte Holzapfel verbindliche Aussagen vom Kreis, wann mit einem Ausbau zu rechnen sei. Denn auch er weiß, dass das Geld für den Straßenbau nicht gerade üppig ausfällt. Markus Morr, Sprecher des Landkreises weiß auf Anfrage dieser Zeitung aktuell zu berichten, dass die K 88 eigentlich schon in der Prioritätenliste für eine grundhafte Erneuerung aufgenommen war.

Aber die Abarbeitung dieser Liste hängt natürlich auch davon ab, wie hoch die Landeszuschüsse ausfallen, gibt Morr zu bedenken. Deshalb müsse manches auch neu überdacht und beurteilt werden. „Vielleicht ist es möglich, dass in Wollmar eine Deckenerneuerung schon ausreicht“, sagt Morr. Derzeit werde diese Überlegung von den zuständigen internen Fachkräften überprüft und abgestimmt. Bis dahin heißt es weiter hoppeln und immer schön auf den CD-Player im Auto achten. Und die Anwohner? Ja, die warten auch sehnsüchtig auf Besserung. Denn zum einem verursachen die Schlaglöcher zusätzlichen Lärm, zum anderen sorgen die Risse und Absenkungen für Pfützenbildung bei Regen. „Und dann kann es vorkommen, dass das Wasser bis an die Hauswand spritzt“, erzählt Anwohner Peter Scherer von seinen leidigen Erfahrungen. „Kleiner Trost“ für die Bewohner der Dorfstraße: in Wollmar gibt es in den Nebenstraßen noch schlimmere Schlaglöcher . . .

von Götz Schaub

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