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Nordkreis Liebesirrungen in der Lahnfelshalle
Landkreis Nordkreis Liebesirrungen in der Lahnfelshalle
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19:55 18.04.2012
Marianne Pitz (von links) als Mutter Ida, Nora Schüler als Tochter Fränze, Marco Sauerwald als Vater Emil und Robert Höcker als Schwager Heinrich in einer Szene des Schwanks „Die vertagte Nacht“, mit dem das Simtshäuser Dorftheater über drei Stunden amüsante Unterhaltung bot.  Nach dem Theaterstück dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Paare zu den Klängen der Goßfeldener Grenzgangmusikanten auf die Tanzfläche wagten. Quelle: Manfred Schubert

Goßfelden. Recht zufrieden zeigten sich die Veranstalter des ersten gemeinsamen Familienabends der Vereine des “Unteren Lahntals”.

Fast alle Stühle in der Lahnfelshalle waren besetzt, als der Vorhang aufging zum ersten Akt des Schwanks „Die vertagte Nacht“.

Die etwa 320 Zuschauer lachten oft und herzhaft während der, inklusive zweier Pausen, dreieinhalbstündigen Vorstellung, in der das Simtshäuser Dorftheater zum sechsten und letzten Mal seine diesjährige Produktion aufführte. Die Irrungen und Wirrungen um Futtermittelhändler Dobermann, seine herrschsüchtige Frau und deren hübsche Töchter, mit mehreren eingebildeten und tatsächlichen Affären, führten zu allerlei komischen Situationen.

Die Bemühungen der Beteiligten um die Auflösung diverser verfänglicher Lagen und verschiedener Missverständnisse setzten die Darsteller aus Simtshausen mit viel Spielfreude um. Das Publikum hatte großen Spaß daran, am Ende gab es viel Beifall. Auch das Ensemble bedankte sich mit Applaus bei den Zuschauern.

Eine Besucherin, deren Eintrittskartennummer aufgerufen wurde, erhielt eine besondere Überraschung: Marco Sauerwald, Vorsitzender des Simtshäuser Dorftheaters, überreichte ihr als 1.000. Theaterbesucherin dieser Spielzeit Blumen und eine Flasche Sekt. Anschließend verwandelten viele Helfer den Theater- in einen Tanzsaal, während etwa die Hälfte der Gäste ging und die andere Hälfte sich für den zweiten Teil des Abends stärkte. Es dauerte nicht lange, bis sich die ersten Paare zu den Klängen der Goßfeldener Grenzgangmusikanten auf der Tanzfläche bewegten.

Es dürfte noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, meinte Klaus Günter Luczak, Kassierer des Radfahrervereins Goßfelden, bis alle acht beteiligten Vereine, Grenzgangmusikanten, Grenzgangverein, TV Goßfelden, Brieftaubenverein Goßfelden, SG Lahnfels, Burschenschaft Goßfelden, Sarn-Au‘er Urgewalten und Radfahrerverein, mit den Abrechnungen der Auslagen fertig sind. Erst dann kann bestimmt werden, wie groß der Erlös ist, der an die Kindergärten in Sarnau und Goßfelden gespendet werden soll.

von Manfred Schubert