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Kunstschneegestöber und seltsame Sitten

Wetter Kunstschneegestöber und seltsame Sitten

Etwa 200 Menschen nahmen an der gemeinsamen Senioren-Weihnachtsfeier für alle Stadtteile Wetters in der Stadthalle teil.

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Etwa 200 Besucher erfreuten sich am vorweihnachtlichen Programm in der Stadthalle Wetter.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Die Wetteraner Senioren erlebten ein vielfältiges und stimmungsvolles zweieinhalbstündiges Programm an reichlich mit allerlei Kuchen gedeckten Kaffeetischen, nachdem Bürgermeister Kai-Uwe Spanka und der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Wolfgang Engelhardt ihre Grußworte gesprochen hatten. Um die Versorgung der Gäste kümmerten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der vhs-Treffpunkte und der Seniorentagesstätte.

Das Spielen von weihnachtlichen Weisen und die Begleitung der miteinander gesungenen Advents- und Weihnachtslieder übernahm der Posaunenchor Treisbach.
Die Stadtkapelle Wetter war in diesem Jahr durch ihren jüngsten Nachwuchs in Form der Flötengruppen vertreten. Nicht nur durch das Spielen von Weihnachtsliedern, sondern auch mit dem Weihnachtsgedicht „Die Wünsche ändern sich“ und der Weihnachtsgeschichte „Der ausgefuchste Honigkuchenbär“ bereicherten der Flötennachwuchs und die Klarinettenmädchen der Stadtkapelle den Nachmittag. Mit in die Luft geworfenem Kunstschnee und einem laut gerufenen „Fröhliche Weihnachten“ verabschiedeten sich die jungen Musiker vom begeisterten Publikum.

Zum besinnlichen Abschluss sprach Dekan Dr. Karl-Ludwig Voss darüber, dass er von Kindheit an die Adventszeit mit der Kunst des Wartens verbinde. „Warten wir auf Jesus, der ist doch schon gekommen?“, fragte er, und antwortete, es sei wichtig, immer wieder daran zu erinnern, und dass dessen neue Geburt in unser Herz hinein wichtig für die Seele und die Kraft sei. „Er kommt auch noch heute, bringt die Leute dazu, über ihr Leben nachzudenken. Warten kann auch wie beim Auto als Pflege verstanden werden, ich warte die Menschlichkeit dadurch“, schloss Voss und ließ als Schlusslied „Macht hoch die Tür“ anstimmen.

von Manfred Schubert

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