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Nordkreis „Krater“ werden zu Gefahrenstellen
Landkreis Nordkreis „Krater“ werden zu Gefahrenstellen
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19:35 07.01.2011
Vor der Ortseinfahrt Amönau aus Richtung Wetter ist Vorsicht geboten, obwohl einige Löcher schon geflickt wurden. Quelle: Schaub

Sterzhausen. Ein BMW-Fahrer traut seinen Augen kaum: der vor ihm fahrende Lastwagen neigt sich in der Ortslage Sterzhausen mitten auf der B 62 gefährlich zur Seite. Er hat die Reihe von Schlaglöchern voll erwischt. Kleine Steinchen fliegen umher, der Lastwagen ruckt zurück – alles wieder gut.

„Hier ging es echt krass ab heute Morgen“, lässt uns ein anderer Autofahrer über Handy wissen. In der Tat ging es dort so „krass“ ab, dass man schon von einer ordentlichen Gefahrenquelle auf der Straße sprechen konnte. Entsprechend waren Mitarbeiter der Marburger Straßenmeisterei über die Mittagsstunden dort im Einsatz, um die tiefen, zum Teil mehr als 60 Zentimeter langen Löcher mit „Kaltmischgut“ zu verfüllen.

Nicht nur auf der viel befahrenen Bundesstraße 62 erlebten die Autofahrer diese unliebsame Überraschung. Auch zwischen Wetter und Amönau war am Freitag die Straßenmeisterei im Einsatz und flickte die schlimmsten „Krater“. Den Bürgermeistern im Landkreis mag es ob der neuen Schäden an den Gemeindestraßen schon schummrig werden, schließlich sind die Summen für Straßensanierungsarbeiten in vielen Gemeinden schon knapp bemessen worden, um die Haushalte nicht noch mehr in Schieflage zu bringen beziehungsweise Nettoneuverschuldungen zu vermeiden.

von Götz Schaub

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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