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Nordkreis Konzept setzt auf kleinere Räume
Landkreis Nordkreis Konzept setzt auf kleinere Räume
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17:45 27.12.2013
Sterzhausen

Die Anzahl der zahlenden Nutzer ist wie andernorts überschaubar, vor allem Jüngere können dem Bürgerhaus-Charme oft nichts mehr abgewinnen und feiern Familienfeste lieber in anderer Umgebung. Die Gaststätte, die im Keller des Hauses am Wollenberg zwischenzeitlich eröffnet hatte, ist längst wieder geschlossen, Nachfolger für das mit einer Kegelbahn ausgestattete Kellergeschoss sind nicht in Sicht.

Was also tun? Der Arbeitskreis Dorferneuerung hat sich dazu in den vergangenen Monaten Gedanken gemacht - begleitet durch den Regionalplaner Hartmut Kind aus Bad Nauheim. Kurz vor Weihnachten wurde in Anwesenheit von Vereinsvertretern, Bürgermeister, Ortsbeirat und Bürgern der erste Entwurf für einen Umbau vorgestellt, die Vorschläge wurden sogleich in einigen Details diskutiert, trafen aber auf grundsätzliche Zustimmung der Anwesenden.

Die vorgestellten Veränderungen und Umbauten betreffen nur den Gebäudeteil des Hauses am Wollenberg, der das Dorfgemeinschaftshaus und den bisherigen kleinen Saal umfasst. Nur dieser Teil gehört der Gemeinde, die benachbarte Halle ist zwar fest mit dem Hausteil „DGH“ verbunden und bei Bedarf auch gemeinsam zu nutzen. Sie gehört aber dem Landkreis, der im Rahmen der Dorferneuerung keine Förderung erhalten kann. Aus diesem Grund planen die Sterzhäuser die Aufwertung ihres Bürgerhauses nur für ihren Gebäudeteil.

Abteilbare kleinere Räume

Doch wie sehen die Pläne im Inneren aus? Eine Aufwertung versprechen sich die Mitglieder des AK Dorferneuerung von einer flexibleren Aufteilung in kleinere Räume und einer moderneren Gestaltung. Vom bisherigen kleinen Saal würde der Thekenbereich großzügig abgetrennt und zu einem - unbewirtschafteten - „Dorfbistro“ mit etwa 100 Quadratmetern Fläche umgestaltet. Der kleine Saal hätte dann noch rund 80 Quadratmeter, beide Räume wären jedoch durch transparente Schiebetüren auch gemeinsam zu nutzen. Durchsichtige Schiebetüren wurden deshalb vorgeschlagen, damit möglichst viel Licht in die Räume kommt und der heute im hinteren Teil des Saales etwas düstere Eindruck verschwinde. Nach außen sind ebenfalls größere Fenster und Türen vorgesehen, die Licht in die Räume bringen und auf eine Terrasse neben dem Eingang zum DGH führen.

Für das Dorfbistro würde die flexible Mattenwand, die das DGH von der Mehrzweckhalle trennt, auf gut der Hälfte der Länge durch eine feste Wand ersetzt. Dadurch gibt es an dieser Wand im Dorfbistro zum Beispiel Platz für eine zusätzliche Schrankwand, in der Vereine Dinge lagern könnten.

Die Räume sollen renoviert, die Haustechnik saniert werden. Und man will den Gebäudeteil energetisch sanieren, also auch besser dämmen. Ausstattung und das Mobiliar sollen ebenfalls erneuert werden, auch wenn laut Ingrid Korn vom Fachdienst Dorferneuerung des Kreises nur förderfähig sei, was fest verbaut ist nicht also zum Beispiel Stühle, Tische oder Geschirr. Als nächstes soll nun die Planung präzisiert werden und eine Kostenschätzung erstellt werden.

Bürgermeister Manfred Apell rechnet damit, dass man das Konzept mit dem notwendigen Finanzbedarf Mitte des neuen Jahres den gemeindlichen Gremien zur Entscheidung vorlegen könnte. Danach kann ein Förderantrag gestellt werden. Außen vor bleibt vorerst das Untergeschoss, für das die Sterzhäuser noch keine zündende Idee zur dauerhaften Nutzung haben.

von Michael Agricola

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