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Nordkreis Konstanz in Reddehausen
Landkreis Nordkreis Konstanz in Reddehausen
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15:45 20.04.2016
Setzen ihre Arbeit im Ortsbeirat Reddehausen gemeinsam fort:  Ralf-Michael Janicki (von links), ­Hildegard Otto, Michael Damian, Gabriele Hahn und Andreas Wagner. Quelle: Götz Schaub
Reddehausen

„Ein, zwei, drei schnurr schnurr“, und konstituiert war der Ortsbeirat Reddehausen. Jeweils ein Vorschlag für die drei zu besetzenden Ämter mündete in drei offene einstimmige Abstimmungen, obwohl immerhin Personen von zwei Listen, nämlich von der SPD und der CDU, am Tisch saßen. Doch man kennt sich und weiß, dass man sich vertrauen kann. So wurde Hildegard Otto, die auch von den Wählern die meisten Stimmen erhielt, erneut zur Ortsvorsteherin gewählt. Ihr Stellvertreter ist Michael Damian, das Protokoll in den Sitzungen übernimmt weiterhin Andreas Wagner.

Erstes Lob erhielt das Gremium direkt vom Chef der Verwaltung, Bürgermeister Volker Carle, der mit Christa Weckesser vom Gemeindevorstand gekommen war. „Hier wurde gute Arbeit geleistet und viel auf den Weg gebracht, auch wenn mal länger diskutiert wurde, ist doch immer etwas Positives herausgekommen.“ So kann das Gremium nun da anknüpfen, wo es aufgehört hat.

Ortsvorsteherin wünscht sich einen Grillhüttenwart

Hildegard Otto formulierte dabei auch gleich mal einen dringenden Appell an die Bevölkerung. Sie wünscht sich einen Grillhüttenwart. Sie könne diese Arbeit nicht dauerhaft nebenbei erledigen. Ortsbeiratsmitglied Gabriele Hahn erklärte sich schon mal dazu bereit, jeweils einen Tag in der Woche am Projekt Bürgerbus als Fahrerin mitzuwirken.

Carle kündigte diesbezüglich an, das Projekt „Bürgerbus“ für die Cölber Ortsteile nicht aufgeben zu wollen, sondern in einem halben Jahr zur Herbst-Wintersaison wieder auf die Agenda zur Umsetzung zu bringen. „Wir werden uns dabei auch über die Erfahrungen aus Weimar und Lahntal informieren.“ Otto weiß von einer zweiten Person aus Reddehausen, die als Fahrer fungieren würde.

Im Herbst wird der Ortsbeirat übrigens eine Ersatzpflanzung für den Kirschbaum auf dem Friedhof vornehmen. Ansonsten stehen zunächst einige Ausbesserungsarbeiten im Ort an.

von Götz Schaub