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Klimaschutzstelle steht auf der Kippe

Nötig oder nicht? Klimaschutzstelle steht auf der Kippe

Kritik an unzureichendem Informationsfluss an die Stadtverordneten seitens des Magistrats gab es in Wetter, auch in Münchhausen und Cölbe wurde nicht über die Schaffung der Stelle eines gemeinsamen Klimaschutzbeauftragten entschieden.

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Der Haupt- und Finanzausschuss tagte am Dienstag im Konferenzraum der Stadthalle.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Der Beschluss über den einzigen Vorschlag, über den der Ausschuss für Bau und Umwelt am Montagabend hätte entscheiden sollen, wurde auf Antrag von Harald Althaus (SPD) einstimmig verschoben. Dabei ging es um das Klimaschutzkonzept „KlimaX“ für Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter, für dessen Umsetzung eine auf drei Jahre befristete Stelle eines Klimaschutzbeauftragten geschaffen werden soll.

Dabei sollen über diesen Zeitraum Personalkosten für einen Diplomingenieur von 183 000 Euro anfallen sowie 93 000 Euro Sachkosten, der Anteil für die Stadt Wetter läge bei 67 000 Euro. „Warum braucht man einen hoch bezahlten Ingenieur, warum gibt es keine Arbeitsplatzbeschreibung? Es ist nicht akzeptabel, wie der Magistrat mit den Mandatsträgern umgeht, wir werden dumm gehalten. Ich habe mich bei der Stadtverwaltung bemüht, nähere Informationen zu erhalten. Zwar erhielt ich schnell eine E-Mail, aber die Fraktionsvorsitzenden haben erst vor sieben Tagen das 144 Seiten umfassende gedruckte Konzept bekommen. Es war unmöglich, das in der Zeit durchzuarbeiten“, kritisierte Althaus und beantragte, allen Bauausschussmitgliedern das Konzept zur Verfügung zu stellen und die Entscheidung zu vertagen.

von Manfred Schubert und Michael Agricola

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