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Nordkreis Kita-Kommission favorisiert einen Kindergarten-Neubau
Landkreis Nordkreis Kita-Kommission favorisiert einen Kindergarten-Neubau
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16:52 27.08.2013
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Es sollte schließlich über die Zukunft der Kindergartenkinderbetreuung in Mellnau, Oberrosphe und Unterrosphe gesprochen werden. Nach längerer Diskussion war den zahlreich erschienenen Kita-Kommissionsmitgliedern die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als sie feststellen mussten, dass sich die Ausschuss-Mitglieder trotz ihres vorliegenden einstimmigen Votums mit der Empfehlung der Kommission noch schwer taten.

Der Punkt wurde schließlich ohne eine Beschlussempfehlung von der Tagesordnung genommen. Die Bau-Ausschuss-Mitglieder forderten nicht nur eine „detaillierte Kostenaufstellung“ und eine aussagekräftige Bauzeichnung, sie wollen sich auch zunächst einmal einen bestehenden Kindergarten in Modulbauweise in Frankfurt anschauen. Zuvor hatten sie moniert, dass sie noch gar nicht in ihren Fraktionen darüber gesprochen hätten, wie sie mit dem Kommissionsvorschlag verfahren wollen - Und das, obwohl jede Fraktion ein stimmberechtigtes Mitglied in die Kommission entsandt hatte.

Die Kommission, sonst noch bestehend aus dem Bürgermeister, der Gesamtleitung der städtischen Kindertagesstätten, den Leiterinnen der Kitas Mellnau, Oberrosphe und Unterrosphe, den Ortsvorstehern der drei genannten Stadtteile und den jeweiligen Elternbeiratsvorsitzenden der Kitas, hatte innerhalb von drei Monaten in fünf Sitzungen einen Vorschlag erarbeitet, wie und wo die Kindergartenkinder künftig heimisch werden sollen.

Heraus kam ein Vorschlag, der von den Kommissionsmitgliedern einstimmig beschlossen wurde: In Unterrosphe soll in Modulbauweise ein neuer dreigruppiger Kindergarten gebaut werden, der alle Kinder aus den drei Stadtteilen aufnimmt. Nach Verlassen des Kindergartens sollen die Kinder dann jeweils in Oberrosphe und Mellnau zur Grundschule gehen. Als Baugrundstück wurde ein städtisches Grundstück am Ortsrand von Unterrosphe an der Kreisstraße 37 gelegen, auserkoren.

Der Magistrat hatte parallel zur Kommissionsarbeit noch über die Sommerferien einen Fragenkatalog der Fraktionen entgegengenommen und diesen beantwortet - allein es reichte nicht für eine Beschlussempfehlung am Montagabend. Harald Althaus von der SPD sagte jedoch richtungsweisend: „Ich finde es gut, was die Kommission erarbeitet hat. Sie hat die drei Dörfer zusammengebracht.“ Bürgermeister Kai-Uwe Spanka bekräftigte, dass es im Dorferneuerungsprogramm auch ausdrücklich für kommunale Neubauten Zuschüsse gebe, er wolle dies gerne noch näher fixieren. Denn die Finanzierung spielt für die Parlamentarier eine wichtige Rolle. Spanka sagte, dass die Arbeiten zum Neubau natürlich auszuschreiben seien, doch könne er schon sagen, dass eine Umsetzung für rund 760000 Euro möglich sei. Die Ende April eingesetzte Kita-Kommission hatte sich alle drei jetzigen Standorte noch mal angesehen wie auch Alternativlösungen für den Standort Oberrosphe. Sie hält eine dreigruppige Einrichtung, die eine Zusammenlegung der drei Kita-Standorte in Unterrosphe beinhaltet aus pädagogischer und wirtschaftlicher Sicht für die beste Lösung.

von Götz Schaub

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