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Keine guten Standorte

Windkraft Keine guten Standorte

Windkraft hat auf dem Gebiet der Gemeinde Cölbe derzeit keine Zukunft. Der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss stimmte in seiner Sitzung in dieser Woche einstimmig der Vorlage des Gemeindevorstands zu, keinen Teilflächennutzungsplan zur Steuerung der Windenergienutzung aufzustellen.

Cölbe. Grundlage für die Empfehlung ist ein von der Gemeinde in Auftrag gegebenes Standortgutachten, das nun vorliegt.

Demnach stehen zwar grundsätzlich vier Flächen für eine mögliche Windkraftnutzung zur Verfügung. Zwei davon sind laut des Gutachtens aber nicht mehr geeignet, wenn man die derzeit vorgesehenen Abstandsregelungen zu Siedlungen von 1000 Meter ansetze. Auf den übrigen beiden Flächen erreiche man nicht die „geeigneten“ Windgeschwindigkeiten von mindestens 5,5 Meter pro Sekunde.

Das Ergebnis des Gutachtens deckt sich im Prinzip mit dem Entwurf des Teilenergieplans, den das Regierungspräsidium Gießen vorgelegt hatte. Auch dort waren für Cölbe keine geeigneten Windkraftflächen aufgeführt worden. Am Montag befasst sich die Gemeindevertretung ab 19.30 Uhr bei ihrer öffentlichen Sitzung in der Mehrzweckhalle Bürgeln mit dem Thema.

Weitere Beschlüsse: Die Neufassung der Friedhofsatzung nebst Gebührenüberarbeitung verblieb ohne Beschlussfassung in den Ausschüssen. Zunächst sollen die Empfehlungen der Friedhofskommission abgewartet werden, danach wollen sich die Gemeindevertreter des Themas wieder annehmen. Einstimmig empfahl der Haupt- und Finanzausschuss dem Parlament eine überplanmäßige Ausgabe von bis zu 37000 Euro für die Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrgerätefahrzeugs sowie das Ja der Gemeinde zum Beitritt zur neuen Energiegenossenschaft des Kreises.

von Michael Agricola

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